Auch der US-amerikanische PC-Hersteller Dell kann sich der Wirtschaftskrise nicht entziehen und sah im vierten Quartal die Hälfte des Gewinns wegbrechen. Hatte das Unternehmen letztes Jahr noch 679 Millionen US-Dollar verdient, waren es dieses Jahr nur noch 351 Millionen US-Dollar. Dazu trugen allerdings auch hohe Kosten für Restrukturierung oder für neue Fertigungsanlagen bei. Gleichzeitig fiel der Umsatz um 16 Prozent auf 13,4 Milliarden US-Dollar, wobei die rückläufigen Verkäufe von PCs mit rund 27 Prozent sich hier am stärksten auswirkten.
Um sich in der schwierigen Situation noch besser zu rüsten, will Dell die Ausgaben im Rahmen der Sparprogramme zusätzlich um eine weitere Milliarde US-Dollar kürzen. Das Unternehmen hat bisher im Kampf um eine gute Marktposition rund 11 Prozent seiner Mitarbeiter entlassen und will bis 2011 fast 4 Milliarden US-Dollar einsparen.
[rl]