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 Erste Mobil-Grafikchips in 40-nm von AMD angekündigt

Grafik | 03.03.2009, 15:04
Bereits seit geraumer Zeit ranken sich diverse Gerüchte um AMDs kommende Desktop-Grafikkarten, welche mit einer 40-nm-Technologie gefertigt werden, doch nie waren die mobilen Ableger im Gespräch. Daher überraschte es schon ein wenig, dass AMD heute als erste Pixelbeschleuniger in dieser Fertigung gerade zwei Mobilchips ankündigte.

Demnach plant AMD für das zweite Quartal diesen Jahres, also den Zeitraum von April bis Juni, die Einführung der Mobility Radeon HD 4830 und der HD 4860. Auf welchem Chip die Karten basieren wollte der Hersteller jedoch nicht bekannt geben. Da jedoch der RV740 laut Gerüchten für Desktop-Grafikkarten für April oder Mai geplant ist und ebenfalls in 40 nm gefertigt wird, liegt die Vermutung nahe, dass auch die beiden Mobil-Versionen auf diesem Chip aufbauen.

Mobility Radeon HD 4870Mobility Radeon HD 4860Mobility Radeon HD 4850Mobility Radeon HD 4830
ChipRV770RV740 (?)RV770RV740 (?)
Fertigungstechnologie55 nm40 nm55 nm40 nm
Stream-Prozessoren800640800640
Transistoranzahl in Mio.956826956826
GPU-Takt550 MHz - 680 MHz650 MHz500 MHz450 MHz / 600 MHz
Speicher-Takt700 MHzbis 1000 MHz800 MHz800 MHz - 900 MHz
Speicherbandbreite256 bit128 bit256 bit128 bit
SpeicherartGDDR5GDDR5GDDR3/DDR3GDDR3/DDR3
DirectX Version10.110.110.110.1
TDP65 Watt?45 Watt?

Die Namensgebung deutet dabei bereits an, dass sich die Mobility Radeon HD 4860 zwischen eine HD 4870 und HD 4850 einreihen soll, obwohl ihr 160 Stream-Prozessoren fehlen. Dies verspricht zum einen ein sehr hohes Potential des verwendeten Chips und zum anderen auch hohe Taktraten. Da jedoch die Leistungsaufnahme nicht in das Unermessliche steigen kann, muss die Fertigung ebenfalls bereits sehr gut sein. Wie immer muss man die Taktfrequenzen jedoch mit Vorsicht begutachten, denn die letztendliche Entscheidung wie schnell der Speicher bzw. die GPU taktet obliegt den Notebook-Herstellern.

Wie bereits die Mobility Radeon HD 4870 und HD 4830 können die neuen Grafikkarten mit GDDR5- bzw. GDDR3-Speicher kombiniert werden und unterstützen ebenfalls die Stromsparmechanismen unter dem Decknamen PowerPlay. Ebenso mit dabei ist die zweite Generation der Dekodiereinheit für HD-Material und die Möglichkeit den diskreten Grafikchip abzuschalten.

Als erster Hersteller hat ASUS Notebooks mit den beiden Grafikkarten angekündigt, doch auch hier nannte man keinen exakten Erscheinungstermin. Als sehr wahrscheinlich gilt jedoch der April.
[fo]





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