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 Apple präsentiert neue iMac, Mac mini und Mac Pro

Computer | 04.03.2009, 04:38
Obwohl Apple ein weiteres Mal der CeBit fernbleibt, wählte das Unternehmen den Eröffnungstag der weltgrößten Computermesse, um seine neuen Geräte abseits der Notebook-Produktlinie zu präsentieren. So sind ab sofort neue Mac Pros, Mac minis und iMacs verfügbar, was insbesondere auch NVIDIA freuen dürfte.

Nach mehr als eineinhalb Jahren ist speziell der Mac mini lange erwartet worden. Wie seine Macbook-Kollegen entschied sich Apple auch beim Mac mini für einen NVIDIA-Chipsatz, der das grafiklahme Intel-Pendant ersetzt. Die GeForce 9400 M kann neben mehr Rohleistung und mehr Videospeicher auch mit den Buzzwords CUDA und PhysX aufwarten und auch bei nicht direkt davon abhängigen Features mehr Leistung bieten. Chipsatz und der 2.0 GHz Core 2 Duo unterhalten sich nun über den FSB1066 statt bislang über FSB667.

Auf der Rückseite gibt es ein Plus an Anschlüssen. Fünf statt vier USB-Ports, DVI und Display Port (parallel nutzbar) ermöglichen erstmals Dual-Monitorbetrieb. Firewire ist nun in der 800 MBit/s Variante enthalten, beim Speicher sind bis zu 4 GB (RAM) bzw. 320 GB (HDD) konfigurierbar. DVD-Brenner, Bluetooth, Draft-802.11n und Gigabit-Netzwerk runden die Ausstattung ab. Die Preise starten bei 600 Euro.

Auf dem gleichen NVIDIA-Chipsatz mit GeForce 9400M setzt Apple beim iMac. Insgesamt gibt es vier neue Modelle, bei denen zwei auf die integrierte Grafik setzen, zwei bekommen NVIDIA GT 120 bzw. GT 130 (umbenannte GeForce 9500 bzw. 9600). Optional kann auch eine AMD Radeon HD 4850 geordert werden. Auch hier fand ein Upgrade auf FSB1066 statt, die Core 2 Duos können zwischen 2.66 und 3.06 GHz ausgewählt werden. Beim Arbeitsspeicher ermöglicht Apple bis zu 8 GB, Festplatten bis zu 1 TB wählbar. Die 20"-Modelle starten bei 1100 Euro. FireWire 800, vier USB 2.0-Ports, Gigabit-Ethernet, Draft-802.11n und ein DVD-Brenner sind Standardausstattung.

Bei den Mac Pros prescht Apple vor und stellt die Geräte mit Nehalem-basierten Xeon-Prozessoren vor, bevor Intel die CPUs offiziell freigegeben hat. Zur Auswahl stehen Quadcore-Xeons der 3500- und 5500-Serie als Ein- und Zweiprozessorkonfigurationen. Auch hier sind zukünftig NVIDIA-Grafikkarten der Standard. Für Erweiterungen stehen vier PCI-Express-2.0-Slot, fünf USB 2.0-Ports und vier FireWire-Anschlüsse mit 800 MBit/s zur Verfügung. Gigabit Ethernet und ein DVD-Brenner sind selbstverständlich. Das Gehäuse hat Apple überarbeitet und verspricht nun bessere Aufrüstbarkeit und Erfüllung der Energy Star 5.0 Richtlinien.

[tm]





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