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 Positive Stimmung bei befriedigender CeBIT-Halbzeit

Wirtschaft | 06.03.2009, 16:30
Die Bilanz zur Halbzeit auf der Elektronikfachmesse CeBIT hinterlässt ein gemischtes Bild, das die Veranstalter erwartungsgemäß eher positiv deuten. Aussteller-Schwund, weniger Fläche, weniger Besucher - die Formel, aus der Rekorde gemacht werden, sieht wohl etwas anders aus. Dennoch erfreut sich Messechef Ernst Raue am bisherigen Ergebnis brummender Messetage.

Wie gut die Messe aber wirklich brummt, will derzeit niemand verraten. Präsentierte man sonst stolz die ersten Zahlen zur Halbzeit, hält man sich dieses Mal bescheiden zurück. Ein Gentleman genießt und schweigt? "Besucher seien nicht wichtig, wenn das Geschäft stimmt", hört Heise Online Hersteller auf einigen Ständen sagen. Und die Bitkom sieht das wohl ähnlich. Kontakte werden weiterhin gemacht. Doch ob das Geschäft stimmt, muss wohl an anderer Stelle geklärt werden. Die Quartalsergebnisse der Hersteller sprechen eine andere Sprache, Umsätze und Gewinne fallen zurück und das Geld für einen Messeauftritt wird lieber gespart. Kontakte kann man schließlich auch auf anderem Wege pflegen.

Spätestens zum Ende der Messetage werden allerdings die Karten auf den Tisch gelegt und Bilanz gezogen - dann muss sich die CeBIT mit den Ergebnissen der letzten Jahre messen lassen.

Derzeit bleibt wohl nur festzuhalten, dass die CeBIT bisher nicht nur eine Wirtschaftskrise überstanden hat. Zur Zeit hat die Messe es nur doppelt schwer. Das Konzept befindet sich unter ständigem Beschuss. Konkurrenz in Asien und den USA sägt an den Standbeinen, doch auch innerhalb Deutschlands ziehen Spezialmessen auf, der CeBIT Schritt für Schritt ein Stück vom Markt abzuknöpfen.

Für den Hochtechnologiestandort Deutschland kann man nur hoffen, dass die Messe gestärkt aus der Krise hervorgeht und in den nächsten Jahren mit alter Frische zur Plattform für neue Innovationen aufsteigt.
[rl]





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