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 IBM bietet 7 Milliarden für Sun

Wirtschaft | 19.03.2009, 21:20
In der IT-Branche bahnt sich eine Elefantenhochzeit im Milliarden-Format an. Für 7 Milliarden US-Dollar möchte IBM das amerikanische Unternehmen Sun übernehmen um dadurch seine Position im Servermarkt zu stärken. Auch für Sun würde dieser Deal Vorteile mit sich bringen.

Durch die die Übernahme will IBM vor allem das eigene Gewicht im Markt für Internet-Infrastruktur und Lösungen für Finanz- und Infrastrukturmärkte steigern. Dabei ist Sun der optimale Partner, da der Konzern - wie IBM auch - Lösungen abseits der typischen Mircosoft-Produkte anbietet und zudem auch noch selbst Hardware für Server fertigt. Damit würde man die Position im Kampf gegen Intel und Microsoft deutlich verbessern.

Für Sun ist eine Hochzeit mit IBM hingegen vorallem eine Chance zum Überleben. So hat das Unternehmen im vergangenen Jahr über 200 Million US-Dollar Verlust gemacht und weiter an Boden gegen die großen Konkurrenten verloren.

Der Kaufpreis des ersten Angebotes beläuft sich laut New York Times News auf 7 Milliarden US-Dollar, was vor dem Bekanntwerden der Verhandlungen etwa dem doppelten Börsenwert entsprach. Mittlerweile ist der Aktienkurs natürlich massiv gestiegen, so dass Sun nun einen Wert von gut 6,5 Milliarden US-Dollar an der Börse hat. Für IBM ist das Angebot angsichts eines Überschusses von über 12 Milliarden US-Dollar im letzten Jahr relativ leicht zu stemmen.

Was allerdings die Kartellbehörden zu dem Deal sagen, ist bisher noch nicht bekannt und muss natürlich ebenso abgewartet werden, wie die weiteren Verhandlungen. Dass diese bei David-Goliath-Beziehungen nicht immer gut ausgehen, musste zu letzt Microsoft beim Versuch Yahoo zu schlucken einsehen.
[fo]





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