Los
  Nachrichten

 Mehrere Interessenten für Qimonda im Gespräch

Fertigung | 26.03.2009, 14:16
Der kriselnde Speicherchiphersteller Qimonda weckt Interesse bei Konkurrenz-Unternehmen aus Asien und Russland. So waren bisher Taiwan Memory oder der chinesische Hersteller Inspur an dem Unternehmen interessiert - nun taucht auch ein alter Bekannter aus Russland wieder auf: Angstrem. Das Unternehmen hatte bereits letztes Jahr alte AMD-Technologie für die 200-mm-Wafer-Produktion erworben und tritt nun offenbar als weiterer Bieter um den insolventen Konkurrenten auf.

Inspur ist ein chinesisches Unternehmen, das in den 80er Jahren den ersten Computer für China herstellte und heute auf professionelle Server und Hardware fokussiert ist. Taiwan Memory hingegen soll ein Zusammenschluss aus mehreren kleinen taiwanischen DRAM-Herstellern werden, um gemeinsam besser auf dem angespannten Speichermarkt überleben zu können. Die russische Angstrem ist ein Halbleiterspezialist, der derzeit an einem neuen Werk in Selenograd baut, das noch Ende 2009 den Betrieb aufnehmen soll.
[rl]





  Aktuelles





 Anzeige