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OCZ präsentiert SSD für PCIe und verbessert die Geschwindigkeiten erheblich

Speicher | 24.04.2009, 12:14
Immer schneller sollen nach den Wünschen der Nutzer Daten geschrieben und gelesen werden, dabei werden die üblichen Schnittstellen bis an ihre Grenzen ausgereizt. Nun geht OCZ mit der SSD Z-Drive den Weg über die PCIe-Schnittstelle und verspricht dadurch eine besonders schnelle Datenübertragung.

Bei der Entwicklung hat OCZ vor allem auch an den Speicher-Platzbedarf der Anwender gedacht. Während herkömmliche Solid State Drives meist in Größen zwischen 60 und 250 GB erhältlich sind, beginnt das Z-Drive erst bei 250 GB. Weitere Größen sind 500 und 1000 GB. Ferner ist das Z-Drive mit 256 MB Cache und einem RAID-Controller ausgestattet.

Bild: OCZ präsentiert SSD für PCIe und verbessert die Geschwindigkeiten erheblich


Das wesentliche Interesse gilt jedoch den Übertragungsgeschwindigkeiten, welche das Z-Drive durch die Nutzung der PCIe-x4-Schnittstelle erreicht. Die Geschwindigkeiten sind abhängig vom verwendeten Modell. Die 250-GB-Variante weist eine Lesegeschwindigkeit von 450 MB pro Sekunde auf und eine Schreibgeschwindigkeit von 300 MB pro Sekunde. Das 500-GB-Modell ist mit einer Lesegeschwindigkeit von 510 MB pro Sekunde und einer Schreibgeschwindigkeit von 480 MB pro Sekunde deutlich schneller. Interessanterweise ist das Top-Modell mit einem Speicherplatz von 1 TB etwas langsamer als die 500-GB-Version. Hier beträgt die Schreibgeschwindigkeit 470 MB pro Sekunde und die Lesegeschwindigkeit liegt bei 500 MB pro Sekunde. Für alle Modelle gibt OCZ eine konstante Schreibgeschwindigkeit von 200 MB pro Sekunde an, was immer noch deutlich schneller ist als beispielsweise die erst kürzlich vorgestellte SLC-SSD der Vertex-Serie.

Das 245 x 124 x 22 mm Große Z-Drive verspricht eine MTBF (Mean Time Between Failures) von 1,5 Millionen Stunden und OCZ gibt zwei Jahre Garantie auf die SSD. Zudem ist das Z-Drive sowohl mit allen gängigen Windows- und MacOSX-Betriebssystemen kompatibel. Etwas sorgen macht einem jedoch der kleine Lüfter auf der Rückseite des Laufwerks, denn dieser könnte schnell zum Störenfried werden.

Bild: OCZ präsentiert SSD für PCIe und verbessert die Geschwindigkeiten erheblich


Die Schreibgeschwindigkeiten lassen bereits vermuten, dass es sich hierbei um Enthusiasten-Produkte handelt und spätesten die Preise geben einem dann Sicherheit. So wird das Einsteiger-Modell mit 250 GB zur Zeit für rund 1600 Euro geführt. Das 500-GB-Modell liegt aktuell bei 2600 Euro und die 1-TB-Variante wird mit stolzen 3900 Euro gelistet. Allerdings muss man an dieser Stelle betonen, dass zur Zeit nur ein Händler die Z-Drives überhaupt führt, doch vermutlich werden die Laufwerke auch mit steigender Verfügbarkeit nicht essentiell billiger.
[dk]







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