Nachrichten

NVIDIA stellt CUDA 2.2 fertig

Grafik | 15.05.2009, 18:14
Nach einigen Wochen ausführlicher Tests hat der Grafikkarten-Hersteller NVIDIA seine neuste Version der Programmierschnittstelle CUDA (Compute Unified Device Architecture) fertiggestellt. Neben der Unterstützung von Windows 7 ist vor allem ein grafischer Profiler die auffälligste Neuerung.

Mit dem in das Software Development Kit integrierten Profiler lässt sich ein Programm zu Laufzeit auf Leistungsbremsen untersuchen. Dadurch können unter anderem Engpässe bei Speicherzugriffen oder vermeidbare Latenzen aufgedeckt und schlussendlich eliminiert werden.

Auch an der Performance hat NVIDIA gearbeitet. Beispielsweise wird bei Videoberechnungen die Speicherbandbreite nun besser ausgenützt und auch das Zusammenspiel mit OpenGL-Anwendungen hat der Hersteller verbessert. Unter Windows Vista ist es dem Programmierer nun möglich asynchrone Speichertransfers zu verwenden, was die Performance ebenfalls noch einmal ein gutes Stück voranbringen dürfte.

Zu guter Letzt hat NVIDIA noch einen Modus integriert, mit dem man einer Anwendung die alleinige Nutzung der GPU ermöglichen kann. Dieser "Exclusive Device Mode" ist insbesondere für Laufzeitmessungen sehr wichtig, wenn mehrere Anwender gleichzeitig auf ein und die selbe GPU zugreifen können. Schließlich möchte man bei solchen Messungen nicht, dass ein anderer Ressourcen "klaut" und somit das Ergebnis beeinflusst.

Neben Linux, Mac OS X und Windows XP sowie Windows Vista wird mit der neusten Version nun auch Windows 7 unterstützt. Die passenden Grafikkarten-Treiber mit der Versionsnummer 185.85 sind bereits seit ein paar Tagen verfügbar und auch bei uns im Download-Center zu finden.
[fo]







Stichworte zur Meldung: Nvidia Cuda