Auch Lenovo blieb ganz offensichtlich von der allgemein vorherrschenden Wirtschaftskrise nicht verschont und vermeldet in seinen gestern
veröffentlichen Bilanzzahlen einen deutlichen Umsatzrückgang gegenüber dem Vorjahr.
Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sei der weltweite Absatz um 9 Prozent auf ca. 14,9 Milliarden US-Dollar gesunken, der Umsatz sank gar um 27 Prozent auf 1,77 Milliarden US-Dollar.
Während bei den Desktop-Computern die verkauften Stückzahlen um rund 7 Prozent zurück gegangen sind, vermeldet Lenovo bei ihrer Notebooksparte eine Steigerung von 14 Prozent, weist aber darauf hin, dass hauptsächlich die günstigeren Geräte vom Markt angefragt wurden.
Basierend auf Analystenaussagen prognostiziert Lenovo, dass das Jahr 2009 insgesamt ein Umsatzschwaches Jahr für die Branche wird. Die vermehrte Nachfrage nach Einsteiger-PCs wird sich auch weiterhin negativ auf die durchschnittlichen Umsätze auswirken. Lenovo ist allerdings überzeugt davon, dass ihre internen Umstrukturierungsmaßnahmen und ihre Absatzstrategien Früchte tragen werden.
Auf Grund der aktuellen Bilanzzahlen empfiehlt der Vorstand des Unternehmens zum Quartalsende auf eine Dividenden-Auszahlung an die Aktionäre zu verzichten.
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