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 Streit um Zahlungsmethoden auf eBay-Australien

Wirtschaft | 15.06.2008, 20:38
Schon vor einiger Zeit hatte der australische Teil von eBay angekündigt in Zukunft nur noch auf das eigene Zahlungssystem PayPal zu setzen. Doch die australische Verbraucherschutzbehörde ACCC (Australian Competition and Consumer Commission) will dies verhindern, da sie befürchtet, dass das Online-Auktionshaus dadurch seine Vorherrscherstellung weiter ausbaut.

Die Umstellung auf PayPal soll in zwei Schritten erfolgen. Zunächst werden schon seit dem 21. Mai keine Auktion mehr akzeptiert, welche nicht auch PayPal als Zahlungsmethode anbietet. Ab dem 17. Juni dürfen dann nur noch Auktionen abgegeben werden, welche ausschließlich PayPal zur Abwicklung anbieten. EBay begründet die Umstellung damit das es sicherer und praktischer sei. Doch auch die Kosten dürften eine Rolle spielen. Denn PayPal ist kostenpflichtig, so das eBay dadurch doppelt kassieren kann.

Dies ist einer der Gründe warum die ACCC, welche von eBay selber informiert hatte, diese Umstellung verhindern will. Zudem ist die Verbraucherschützer davon überzeugt, dass die Kunden ihre Zahlungsmethode selber aussuchen sollten. Ferner sieht die ACCC auch die Gefahr, dass eBay durch die Umstellung noch stärker werden könnte Die Behörde reagiert mit ihrer Stellungsnahme vor allem auch auf zahlreiche Proteste der Nutzer.

Doch eBay hat mittlerweile nochmals Stellung bezogen und betont, dass man an der Umstellung festhalten will. Die ACCC hatte zuvor dazu geraten bis zur Umstellung erstmal auf eine endgültige Entscheidung der Behörde abzuwarten. Sollte die Umstellung so bestehen bleiben könnte eBay-Australien ein Vorreiter für andere eBay-Auktionshäuser sein.
[dk]





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