Die vergangenen Monate hatte AMD in der Tat wirklich vielfältige Baustellen, welche über die Konzentration auf einen Netbook-Bereich, der aktuell mit Intels Atom als Bastion besetzt ist, hinausgingen. AMD hatte hinsichtlich des "Atom-Marktes" vor einer Weile schon bekundet, dass man derzeit keine Ambitionen besitze, Intel auf diesem Segment Konkurrenz zu bereiten. Nun spricht AMDs CEO Dirk Meyer davon, dass 2010 offenbar mit einem Atom-Konkurrenten zu rechnen sei - aber an Netbooks denke man nicht.
Kleinere Größen, bessere Energieefizienz, mehr Funktionalität und natürlich bessere Preise als Intels Atom-Prozessor - das alles werden die Eigenschaften des Produktes sein, welches AMD aktuell
entwickle und 2010 in den Markt entlasse. Von Netbooks spricht Dirk Meyer unter dessen aber nicht. Vielmehr ist der AMD-Chef der Ansicht, dass inzwischen und kommend, die Grenzen zwischen Netbooks und Notbooks verschwimmen werden und das AMD-Produkt sieht man dann doch mehr als Notebook-CPU. Möglicherweise mag dann diese Ausführung Meyers in Richtung Einschränkungen seitens Intels an die Plattformen für Atom-Prozessoren geknüpft sein. Intel sieht hier nur bestimmte Display-Auflösungen vor und macht weitere Einschränkungen, angeblich um das eigene Notebook-Geschäft nicht zu gefährden.
Allerdings: über diese Aussagen hinaus finden sich dann schon wieder keine Informationen mehr, besser gesagt wollte Dirk Meyer wohl auch nicht mehr verraten und legte seine Ausführungen dann lieber auf aktuelle AMD-Notebook-Plattformen
aus.
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