Die Zeiten sind trübe und düster in Zeiten der Wirtschaftskrise, die Prognosen der Marktforscher zeichnen aber im allgemeinen eine leicht bessere Stimmung. Aber als kontraproduktiven Störenfried auf der einen Seite und Retter in schlechten Zeiten scheint man inzwischen Netbooks zu sehen.
So soll in der Krise die teils noch gebliebene Nachfrage nach Netbooks zu steigenden Absätzen geführt haben, auf der anderen Seite müssen die Hersteller feststellen, dass die gestiegene Nachfrage nach diesen Billig-Modellen zu Absatzrückgang im regulären Notebook-Segment geführt hat.
Laut einer Studie der IDC, sieht man auch in den kommenden vier Jahren schlechte Zeiten für Desktop-Computer, doch schon 2010
soll das Wachstum bei mobilen Computern auf 15 Prozent ansteigen und bis zum Jahr 2013 mit zweistelligen Zahlen weiter wachsen. Überrascht zeigten sich die Marktforscher dabei offenbar vom Absatz der Netbooks im Jahr 2009. Schon in den ersten drei Monaten seien hier weltweit 5,7 Millionen abgesetzt worden - zum Nachteil der regulären Notebooks, denn deren Absatz ging um ca. 3,1 Millionen Stück im Vergleich zum identischen Vorjahreszeitraum zurück.
Damit ergab sich ein insgesamtes Minus-Geschäft auf dem mobilen PC-Sektor von über sechs Milliarden US-Dollar. Und eine Besserung des gesamten Verhältnis soll sich laut IDC offenbar erst dann einstellen, wenn die Preise für Netbooks deutlicher ansteigen.
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