Western Digital führt in Zukunft auch
Solid State Drives im Portfolio, die speziell auf den Einsatz in Embedded-Systems, Streaming-Servern und Media-Systemen ausgerichtet sind. Grundlage sind Laufwerke des Unternehmens SiliconSystems, das im März von WD übernommen wurde. Ausgeliefert werden die Silicon-Drive-III-SSDs sowohl im 1,8-Zoll-Format als auch im 2,5-Zoll-Format je nach Modell mit SATA- oder PATA-Schnittstelle.
WesternDigital gibt für die Modelle eine maximale Schreibgeschwindigkeit von 80 MB/s an, während sich lesend bis zu 100 MB/s erreichen lassen. Die Kapazität der 2,5-Zoll-Festplatten deckt einen Bereich zwischen 30 und 120 GB ab, die kleine 1,8-Zoll-Version fasst bis zu 60 GB.
Als besondere Features nennt Western Digital die Möglichkeit, die verbliebende Lebensdauer in Echtzeit auszulesen. Allerdings stellt sich an dieser Stelle die Frage, wie man diese Funktion anbietet. Denkbar wäre, dass schlicht intern die Schreib-Zyklen heruntergezählt werden, da jeder Flash-Speicher hier nur eine beschränkte, aber sehr hohe Anzahl an Wiederholungen zulässt. Zusätzlich seien die SSDs gesondert vor Stromschwankungen geschützt.
Für Endkunden dürften die Laufwerke aber zunächst nur schwer zu bekommen sein. Das Unternehmen liefert nur an OEMs, welche die Modelle anschließend in eigenen Systemen verbauen. Es ist aber durchaus auch denkbar, dass sich in naher zukunft Reseller finden, welche WD-SSDs unter eigenem Label vermarkten.
[rl]