Erst kürzlich
berichteten wir über die Gerüchte, dass der geplante Clarkdale-Prozessor noch in diesem Jahr ausgeliefert werden soll, was sich angesichts der immer neueren Details auch zu bewahrheiten scheint. So will
Digitimes sogar von einigen Mainboard-Herstellern Details zum Anteil des Clarkdale-Prozessors an den Gesamtauslieferung des vierten Quartals 2009 von Intel erfahren haben.
Gemäß
Digitimes werden die 32-nm-Prozessoren einen Anteil von 10 Prozent an den gesamten Auslieferungen an die OEM-Hersteller ausmachen, während der Core i7 gerade mal mit einem Prozent bemessen wird. Intel rechnet zudem mit 35 Prozent Anteil für die E8000- und E7000-Reihe sowie weiteren 31 Prozent für die E5000-Prozessoren und die neue
E6000-Reihe. Der Rest verteilt sich mit acht Prozent auf die Celeron 3000- und die Atom-Prozessoren, sowie vier Prozent auf die noch in 65 nm gefertigten E2000- und Celeron 400-CPUs.
Weiterhin heisst es, dass im ersten Quartal des Jahres 2010 der Anteil der Clarkdale-Prozessoren auf 20 Prozent steigen wird, während die gesamten 45-nm-Prozessoren rund 78 Prozent ausmachen werden und die gar noch in 65 nm gefertigten CPUs werden auf ein Anteil von insgesamt zwei Prozent fallen. Intel dementierte unterdessen diese Aufstellung und verweigerte weitere Ausführungen mit der Begründung, dass man keine Stellungnahme zu nicht veröffentlichten Produkten abgibt.
Unterdessen berichtet
Fudzilla, dass die Clakdale-Prozessoren mit ihrem integrierten 45-nm-Grafikchip auch genügend Leistung aufweisen werden um HD-Inhalte wieder zu geben. In wie weit damit jedoch 720p oder gar 1080p gemeint ist bleibt offen. Intel selber betonte nur, dass Clarkdale
"die gesamte Bandbreite an Media-Funktionen für eine reichhaltige, farbenfrohe HD-Erfahrung" bietet. Doch bleibt dabei offen wie hoch die Leistungsreserven wirklich sind, vor allem da diese in der Vergangenheit doch eher gering waren. Intel bleibt an dieser wie auch an anderen Stellen die genauen Details schuldig.
[dk]