Seit kurzem mischt Apple durch das neue iPhone wieder kräftig im Handy-Markt mit und konnte mit den bisher besten
Verkaufszahlen aufwarten. Doch bereits wenige Tage nach der Markteinführung wurden einzelne Berichte bekannt, nach welchen Besitzer schwerwiegende Probleme mit ihren Geräten haben. Diese sind auf hohe sommerliche Temperaturen zurück zu führen und veranlassten das Unternehmen nun dazu, eine
Pressemitteilung mit einer Erinnerung zu dem spezifizierten Temperaturbereich heraus zu geben.
Freilich hilft dies nicht den betroffenen Kunden, sondern vermittelt vielmehr den Eindruck, dass der Hersteller sich präventiv gegen RMA-Anfragen schützen will. Diese hätten keinerlei Chance, denn die Spezifikationen sind eindeutig und von Anfang an vorgegeben. In diesen heißt es, dass Geräte des Herstellers nur in einem Temperaturbereich von 0 bis 35 Grad Celsius genutzt werden sollen. Sollte dieser überschritten werden, können verschieden Artige Probleme auftreten.
Einzelne Käufer berichteten davon, dass das weiße iPhone unter anderem starke Verfärbungen aufweisen würde, welche bleibend sind. Angesichts der eng bemessenen Spezifikation sollte man sich vor dem Kauf Gedanken machen und eventuell auf ein anderes Produkt zurückgreifen. Selbst in Deutschland wäre es in den vergangenen Tagen ein leichtes gewesen, diesen Bereich zu sprengen. Dazu müsste man das Gerät wohl schlichtweg in der Sonne mit sich führen.
Leider sind solche realitätsfremden Temperaturbereiche kein Einzelfall in der Elektro-Industrie. Der Fall Apple könnte unter umständen sogar dazu führen, dass die Hersteller gesetzlich dazu verpflichtet werden einen größeren Temperaturbereich zu spezifizieren, der nicht so abstrakt ist. Dazu bedarf es allerdings der Nutzer, die sich dafür stark machen müssten und in der Öffentlichkeit auf diesen Missstand hinweisen müssten.
[bb]