Der neue Opensource-Browser Mozilla Firefox 3 konnte in den ersten 24 Stunden des 17. Juni seinen Versuch zum Weltrekord zumindest zahlenmäßig erfolgreich meistern. Über acht Millionen Anwender luden sich das neue Release auf den eigenen PC und bescherten dem Internet-Explorer-Konkurrenten einen Bilderbuchstart. Kleine Wolken zeigen sich allerdings bereits am Horizont: So meldet die Zero Day Initiative trotz der umfangreichen Softwera-Tests vor der Freigabe bereits eine kritische Sicherheitslücke an die Entwickler.
Bei der Sicherheitslücke soll es sich konkreter um eine bereits seit Firefox 2 bekannte Schwachstelle handeln, die es angreifern über schadhafte Websites ermöglicht, fremden Code unter den Rechten des Firefox-Nutzers auszuführen. Ob bisher allerdings schon Quellen existieren, die diese Lücke auch tatsächlich ausnutzen, ist zur Zeit noch nicht bekannt. Ein erstes Update dürfte folglich in nächster Zeit schnell folgen.
Bis der Weltrekord indessen auch offiziell bestätigt wird, dürfte noch etwas Zeit vergehen. Das Guinness-Buch-der-Rekorde prüft den Versuch derzeit, der als erster seiner Art die Messlatte entsprechend hoch gesetzt haben dürfte. So wurde Firefox 2 zum Beispiel am ersten Tag nur 1,6 Millionen mal bezogen. Die Organisatoren rechneten mit insgesamt rund 5 Millionen Downloads. Das offizielle Ergebnis dürfte schließlich auf der
Weltrekord-Seite bekannt gegeben werden.
Wer
Mozilla Firefox 3 noch nicht heruntergeladen hat, findet ihn außerdem direkt in unserem umfangreichen
Download-Center.