Der Computerhersteller ASUS ergänzt seine Eee-PC-Reihe nun um ein weiteres Modell und greift nun auch im Desktop-Geschäft nach weiteren Marktanteilen. Unter dem Namen
ASUS Eee Box rückt Ende August ein Kleinst-Computer in den Handel, der das konzept des Mini-Notebooks aufgreift und für den Desktop abstimmt. So setzt ASUS hier ebenfalls auf die gleiche Plattform wie im Notebook mit Intel Atom N270 mit 1,6 GHz, Gigabit-Ethernet, Wireless-LAN und 80-GB-Festplatte.
Das System setzt auf Windows XP als Betriebssystem und verzichtet auf ein optisches Laufwerk. Das heißt, für einen Einsatz als Entertainment-System im Wohnzimmer ist es nur bedingt geeignet. Auch ansonsten dürfte die Performance kaum große Sprünge für rechenaufwändige Arbeiten zulassen. Vielmehr dürfte hier das Konzept des Nettop-PCs zu finden sein, das sich verstärkt auf Office und Internet beschränkt. Dafür dürften die 1 GB DDR2-SDRAM auch vollkommen ausreichen.
Wer einen leisen PC zum Arbeiten wünscht, könnte bei einer Lautstärke von rund 26 dB durchaus fündig werden. Aufgrund der entsprechend sparsamen Komponten dürfte ASUS hier auf keine großen Herausfordungen in Sachen Kühlung gestoßen sein. Ob sich die Hersteller-Angaben allerdings mit dem tatsächlich gemessenen Werten decken, müssen erst noch Testberichte zeigen.
Zu welchem Preis die Eee Box in den Handel kommt, ist zur Zeit noch nicht bekannt. Genauso zugeknöpft präsentiert sich im Moment auch noch die
Homepage von ASUS, die keinen Hinweis auf den neuen Desktop-Kandidaten hinterlässt. Hier dürften sich aber in Bälde mehr Details finden lassen.