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 Blu-ray muss billiger werden, damit die Marktakzeptanz bei PC-Anwendern steigt

Wirtschaft | 28.08.2009, 10:19
Die Qualitätsvorteile von Blu-ray in Bereichen wie Klangqualität oder Bildqualität sind unbestritten, trotzdem verzeichnen die Marktbeobachter von iSuppli lediglich einen Anteil von 3,6 Prozent an ausgelieferten PCs 2009 mit Blu-ray-Laufwerken. Der Grund sei simple: Blu-ray ist noch zu teuer. Erst bis 2013 erwartet man, dass die neue Technik die DVD ablösen könnte.

Als Gründe für den geringen Einsatz der Blu-ray-Technik im PC sieht Michael Yang von iSuppli vorrangig die höheren Preise gegenüber DVD-Laufwerken, aber auch die wenigen verfügbaren Filme. Das Verhalten der Verbraucher sei hier auch nicht ungewöhnlich, denn bereits schon früher durfte man beobachten, dass sich neue Techniken im PC erst dann etablierten, sobald sie preislich in den Bereichen der Vorgängertechnik rangierten.

Gerade am Desktop-PC oder am Notebook gehen die Qualitätsvorteile der neuen Technik, in Verbindung mit den kleinen Monitoren, für den Verbraucher gegen Null, so dass man nur selten gewillt sei, die Mehrkosten dafür aufzubringen.

Frühestens 2013 könnte Blu-ray im PC die DVD streitig machen. Bis dorthin rechnet man mit deutlichen Preissenkungen, allerdings auch erst mit 16,3 Prozent Anteilen. Die Studie von iSuppli enthält allerdings nicht die separat abgesetzten Blu-ray-Laufwerke für PCs. Diese dürften die prozentualen Zahlen allerdings auch nur geringfügig verbessern.

Im Home-Entertainment-Bereich liegt die Situation ein wenig anders. Hier durfte man 2009 schon beachtliche Absatzsteigerungen bei Blu-ray-Medien verzeichnen. Demnach stiegen die Verkäufe von Blu-ray-Discs im ersten Halbjahr 2009 in den USA auf 91 Prozent an. Man darf durchaus damit rechnen, dass der Zuwachs steigt. Weitere, günstigere Blu-ray-Standalone-Player werden den Markt erreichen und auch Sonys neue Konsole PS3 Slim, wird sich hier sicher mit auf die kommenden Absatzzahlen auswirken.
[pg]





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