ASUS verhandelt derzeit offenbar mit dem Notebook-Hersteller Inventec über den Verkauf des Tochterunehmens Pegatron, das als Hersteller von Mainboards und Notebooks erst im vergangenen Jahr
ausgegliedert wurde. Mit seinem enormen Volumen galt Pegatron bisher als größter Hersteller von Platinen knapp vor Foxconn. Diese hatten ebenfalls 2008 ihre Position im Notebook-Markt verstärkt und sollten laut Spekulationen sogar
Inventec übernehmen.
Der Herstellermarkt in Asien bleibt unübersichtlich. Während die Gerüchte zur Inventec-Übernahme durch Foxconn offenbar vom Tisch sind, scheint nun Inventec selbst daran interessiert, die eigene Position zu verbessern. Wie die Digitimes berichtet, dementiert das Unternehmen bisher allerdings derartige Spekulationen. Inventec könnte allerdings mit der Übernahmen im Notebookgeschäft seine Größe auf rund 35 Millionen Geräte steigern und den Platzhierschen Quanta, Compal und Wistron gefährlich nahe kommen.
Derweil arbeitet ASUS weiter an der Strategie, sich stärker vom Herstellergeschäft auf das Markengeschäft zu fokussieren. Nachdem man einst Pegatron und Unihan aus dem Unternehmen herausgelöst hatte, verstärkt man derzeit seine Auftragsposition bei externen Herstellern. So lässt ASUS dieses Jahr rund
zwei Millionen Notebooks bei Foxconn produzieren und den Gesamtanteil an Externen im Laufe der Zeit auf jede zweite Produkteinheit erhöhen.
[rl]