Seit der Einführung des Sockel-775 stattet Intel seine Boxed-Prozessoren stets mit ähnlichen Top-Blow-Kühler aus, welcher zwar im Detail modifiziert wurde, im Kern jedoch unverändert blieb. Der Grund hierfür ist simpel, soll doch der Ventilator neben der CPU auch die umstehenden Bauteile mit Frischluft versorgen. Offenbar scheint der Hersteller bei seinem kommenden
Sechskern-Prozessor Gulftown jedoch dieses Konzept über Board zu schmeißen.
So zeigt der Chip-Gigant auf dem Intel Developer Forum in San Fransisco einen möglichen Boxed-Kühler für den Gulftown-Prozessor, welcher vier Kupfer-Heatpipes besitzt und die Form eines Turms aufweist. Beim Lüfter handelt es sich um ein mittels Puls-Weiten-Modulation geregeltes Modell. Auch von den Push-Pins verabschiedet sich der Konzern offenbar, und stattet den Kühler stattdessen mit einem Retention-Modul aus. Dieses fixiert den aus einer Aluminium-Kupfer-Kombination bestehenden Kühler mit Hilfe von Schrauben auf der CPU.
Insgesamt erhofft sich Intel für den
Gulftown somit eine wesentlich besser Kühlung als dies bei den Topmodellen auf Basis des Bloomfield-Kerns der Fall ist. Bei diesen wird der Kühler schon durch den Turbo-Modus vor Problemen gestellt, von Overclocking gar nicht zu reden.
Quelle: Expreview [fo]