Los
  Nachrichten

 OpenSource: VoIP-Software Skype wird etwas transparenter

Kommunikation | 04.11.2009, 00:33
Wohl eine der beliebtesten Internet-Telefone am Markt wird etwas transparenter: Skype will den Quellcode der gleichnamigen Software in Zukunft teilweise öffnen und damit die bessere Verankerung in der multikulturellen Betriebssystem-Welt ermöglichen. Offensichtlich beschränkt sich dieser Transparenz-Gedanke damit nur auf die optischen Bereiche der Software - während die wirklich interessanten Module im funktionalen Bereich weiterhin öffentlichen Blicke verborgen bleiben.

Damit setzt Skype weiterhin auf die geheimen Codecs, die intern für gute Sprachqualität und hohen Funktionsumfang der dezentral organisierten Software sorgen. Lediglich zur Registrierung beim Einwählen ist ein zentraler Skype-Server notwendig - anschließend agieren die Clients vollständig autonom und selbständig untereinander.

Kritisch fällt Skype besonders bei den Administratoren von Firmennetzen auf - deren Autorität wird trotz guter Netzwerk-Sicherheit häufig durch die Software untergraben. Skype lässt sich von kaum einer Firewall aufhalten in die weite Welt zu senden und zu empfangen. Damit öffnet sich allerdings auch für Schadsoftware Tür und Tor - kritisch vor allem dann, wenn Fehler oder Sicherheitslücken in Skype selbst auftreten - aufgrund des geschlossenen Software-Konzeptes lassen sich diese durch die kritischen Blicke Dritte praktisch nicht aufspüren.

Mit Skype kann untereinander kostenlos telefoniert werden - erst Gespräch in externe Telefonnetze zu Festnetz oder Handy schlagen kostenpflichtig zu Buche. Dafür ist dann ein entsprechendes Konto notwendig, das per Kreditkarte oder Überweisung aufgeladen werden kann.

Skype kann direkt im Download-Center kostenlos heruntergeladen werden.
[rl]





  Aktuelles





 Anzeige