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 Neue Low-Cost-Grafikkarte von NVIDIA für das OEM-Segment

Grafik | 30.11.2009, 08:18
Abermals hat NVIDIA seine GeForce-Einsteiger-Modelle um ein in 40 nm gefertigtes Produkt erweitert - vorerst aber nur für den OEM-Markt. Während die GeForce GT200-Modelle ursprünglich ebenfalls im OEM-Segment gestartet sind, sind diese nun auch als GeForce GT 210, GT 220 und GT 240 im regulären Desktop-Bereich zu finden. Der jüngste Ableger hört nun auf den Namen GeForce GT 205.

NVIDIA listet die neue GeForce GT 205 bereits offiziell auf seiner Produktseite. Während die deutsche Unterseite noch ins Leere führt, lassen sich die technischen Daten auf der amerikanischen NVIDIA-Seite bereits einsehen. Demzufolge verfügt die GT 205 über gerade einmal acht Shader-Einheiten. Als Speicher kommen DDR2-Chips zum Einsatz die über ein lediglich 64 bit breites Interface angebunden sind. Die Taktraten liegen bei 589 MHz für die GPU, 1402 MHz bei den Shadern. Der Speichertakt liegt bei den für DDR2-Speicher üblichen 500 MHz.

Abgesehen von den leicht höheren Taktraten entsprechen die Eckdaten somit exakt denen der neuen GeForce 8400 GS auf G98-Basis (die älteren 8400-GS-Modelle verfügten noch über doppelte so viele Rechenwerke). Dementsprechend darf man die GeForce GT 205 hinsichtlich der 3D-Leistung also durchaus als Krüppel bezeichnen. Die GT 205 richtet sich viel mehr an Büro-Rechner und HTPCs. Für letztere Einsatzgebiete dürfte der integrierte Audio-Controller von Interesse sein, welcher - genau wie bei der GeForce GT 240, 220 und G210 - mit an Board ist und unkomprimierte Audio-Signale mit bis zu 8 Kanälen als LPCM (kein Bitstream) über HDMI ausgeben kann.

Der Chip wird in der aktuellen 40-nm-Fertigung hergestellt und unterstützt DirectX 10.1. Erst vor wenigen Tagen hat NVIDIA für den OEM-Bereich eine GeForce GT 310 vorgestellt - dabei handelt es sich jedoch lediglich um eine umbenannte GeForce GT 210.
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