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 AMD dementiert klar Gerüchte um Verkauf eigener Fabriken

Fertigung | 22.06.2007, 13:46
Derzeitige Gerüchte um einen möglichen Fabrik-Verkauf bei AMD zur Auslagerung der eigenen Produktion wurden von Seiten AMDs gegenüber Golem klar zurückgewiesen. Wie AMD Deutschland mitteilte, spiele Dresden bei der anspruchsvollen Herstellung innovativer Produkte eine wesentliche Rolle in der Prozessorfertigung. Dies solle auch in Zukunft so bleiben. "Wir haben zu keinem Zeitpunkt geäußert oder auch nur daran gedacht, auf eigene Fabriken zu verzichten."

"Dresden bleibt mit der technologisch anspruchsvollsten Herstellung innovativster Produkte der Eckpfeiler in AMDs Prozessorfertigung. Daran wird sich nichts ändern. Andersartige Berichte entbehren jeglicher Grundlage und entstammen komplett der Gerüchteküche. Das gleiche gilt für entsprechende Analystenberichte. Um es ganz deutlich zu machen: Wir haben zu keinem Zeitpunkt geäußert oder auch nur daran gedacht, auf eigene Fabriken zu verzichten."

Damit äußert sich das Unternehmen allerdings nur zu einem Teil der offengelegten Spekulationen. So könnte Dresden auch durchaus weiterhin eine wichtige Rolle für AMD spielen, wenn es unter der Schirmherrschaft eines anderen Unternehmens arbeitet. Zugleich bleibt die Frage nach der zukünftigen Entwicklung als selbständiger Hersteller offen, da noch nicht klar gesagt werden kann, ob man die Auslagerung der Prozessorfertigung an seine Partner stärker vorantreiben will und damit langfristig auf den Bau weiterer Fabriken verzichtet. Auf diesen Weg würde das Unternehmen zunächst seine vorhandenen Kapazitäten weiter ausnutzen, aber sich mittelfristig die Investition in neue Werke und Modernisierungen ersparen.

Vollkommen eindeutig sind damit die Aussagen noch nicht und lassen möglicherweise auch bewusst Spielraum für die weitere Entwicklung. Kurzfristige Verkäufe scheinen damit aber vorerst vom Tisch zu sein. Bleibt nur noch abzuwarten, wie es auf Sicht der nächsten Jahre weiter geht. Derzeit befindet sich ein Werk in New York in Planung, für das AMD öffentliche Fördergelder in Rekordhöhe erhalten hat. Ursprünglich war auch Dresden als alternativer Standort mit im Rennen, hatte aber mit der Finanzierung nicht konkurrieren können.
[rl]




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