Obwohl die Designs der großen Namen wie ASUS, Acer, Lenovo und MSI offensichtlich bereits fertig zu sein scheinen und auch kleinere Hersteller bereits in den Startlöchern stehen, werden wir im Weihnachtsgeschäft wohl keine Netbooks auf Basis von Intels neuer Atom-Plattform erleben. Da Intel anscheinend den Launchtermin unverrückbar auf dem 10. Januar belassen will, wird es erst ab 11. Januar entsprechende Netbooks geben.
Doch auch den Herstellern sei dies nicht ganz unrecht, wie die
Digitimes vermelden, denn so müssen sich die Hersteller weniger Sorgen um den Abverkauf von Altbeständen machen und können mit diesen das Weihnachtsgeschäft bestreiten. Noch etwaig existierende Bestände sollen dann nach dem Launch der neuen Generation durch Preissenkungen (bis hinab zu 300 US-$ für 10-Zoll-Geräte) an den Mann gebracht werden.
Die neue Netbookgeneration wird mit drei verschiedenen Betriebssystemen an den Start gehen. Neben (Moblin) Linux und Windows XP Home wird natürlich auch Windows 7 Starter als häufigste Oberfläche zu finden sein, obwohl es die höchsten Lizenzzahlungen erfordert. Erst im 2. Halbjahr 2010 mit dem Erscheinen von Google Chrome OS für Netbooks erhoffen sich die Netbookhersteller genug Druck auf Microsoft, um flexiblere Preise bekommen zu können.
[tm]