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Gigabyte präsentiert erste H5x-Mainboards für Intels Clarkdale-CPUs

Mainboards | 08.01.2010, 12:14
Wenige Tage nach der offiziellen Vorstellung von Intels Clarkdale-Prozessoren tauchen nun die ersten passenden Mainboards auf der CES in Las Vegas auf. Mit von der Partie ist dabei natürlich Gigabyte. Der Hersteller präsentiert dort gleich vier Platinen mit dem H55- und ein Mainboard mit dem H57-Chipsatz, die sich dank VGA-, DVI-, HDMI-Ausgang sowie einem DisplayPort vor allem an HTPC- und Office-PCs richten.

Allerdings bieten nicht alle fünf Platinen die vier Monitor-Anschlüsse. Lediglich die teureren H57M-USB3, H55M-USB3 und H55M-UD2H bieten einen DisplayPort. Die ersten beiden verfügen außerdem noch über zwei USB-3.0-Ausgänge, die mit Hilfe des NEC-Controllers uPD720200 realisiert werden. Dieser ist mittels einer PCI-Express-Leistung an den H5x-Chipsatz angebunden und kann zusätzlich noch eine Leitung des PCI-Express-Controllers der CPU in Anspruch nehmen. Dazu hat der Hersteller einen zusätzlichen Switch auf dem Mainboard verbaut. Allerdings hat der Nutzer scheinbar keinen Einfluss darauf, welche Anbindung der Chip verwendet. Fraglich an der ganze Sache ist, wie eine eventuell eingebaute diskrete Grafikkarte darauf reagiert, wenn die USB-3.0-Controller eine "ihrer" Leitungen in Anspruch nimmt. Wie ein Testbericht von uns, der gestern online gegangen ist, aufzeigt, reicht eine Anbindung mittels einer PCI-Express-Leitung über den H5x-Chipsatz dabei bei Weitem nicht aus und wäre daher ein echter Flaschenhals. Gigabyte tut somit gut daran, hier noch eine breitere Anbindung zu ermöglichen.

Bild: Gigabyte präsentiert erste H5x-Mainboards für Intels Clarkdale-CPUs
H57M-USB3


Über die weiteren Ausstattungsdetails der fünf Platinen – H55M-USB3, H55M-UD2H, H55M-S2H, H55-UD3H, H57M-USB3 – schweigt sich Gigabyte allerdings im Moment noch aus. Auch deren Homepage gibt aktuell noch keine Auskunft zu den neuen Mainboards. Auf Anfrage gab uns der Hersteller Einblick in ein paar Dokumente, die einige weitere Details offenlegen. Wie angesichts der angestrebten Preisregion von rund 100 Euro – genaue Preisangaben gibt es bisher noch nicht – jedoch nicht anders zu erwarten ist, gibt es dabei allerdings kaum Highlights. Einzig die Möglichkeit die integrierte GPU der Clarkdale-CPUs um bis zu 13 Prozent zu übertakten ist noch ein interessantes Feature. Ansonsten gibt es wie üblich HD-Audio, welches über den Realtek 889A – einen sehr guten Audio-Codec – oder den Realtek 888B – beim H55M-S2H – realisiert wird. Weiterhin verfügt jede Platine über Gigabit-LAN und vier DIMM-Steckplätze. Darüberhinaus gibt es je nach Ausstattung zwei bis drei PCI-Steckplätze, einen PCI-Express-x4-Anschluss, der mechanisch auch x16-Steckkarten aufnehmen kann. Auch Firewire sowie ein zusätzlicher SATA-Controller ist bei den etwas teureren Modellen mit von der Partie.

Bild: Gigabyte präsentiert erste H5x-Mainboards für Intels Clarkdale-CPUs
H55M-UD2H

[fo]







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