Seit dem Aufkommen der Atom-Prozessoren waren die "Eee PC" genannten Netbooks von ASUS stets Vorreiter und scheinbar untrennbar mit den kleinen, sparsamen aber langsamen CPUs von Intel verbunden. Dies ändert sich nun und einmal mehr könnte ASUS dabei ein Vorbild für andere Hersteller sein, denn mit einem Athlon Neo MV-40 samt zugehörigem Chipsatz setzt das Unternehmen erstmals Hardware von AMD in einem Netbook ein.
Das
Eee PC 1201T genannte Netbook - oder ultrathin Notebook, wie es neudeutsch heißt - setzt dabei neben dem einkernigen
Athlon Neo MV-40 mit 1,6 GHz die mobile Variante des 780G-Chipsatzes mit einer integrierten Radeon HD 3200 ein. Weiterhin gibt es zwei Gigabyte DDR2-Speicher, eine 250 Gigabyte große Festplatte, Gigabit- und Wireless-LAN . Das 12,1-Zoll große Display besitzt eine Auflösung von 1366 x 768 Pixel.
Bedingt durch die mit 15 Watt recht hohe Leistungsaufnahme des Prozessors dürfte die Laufzeit des Netbooks trotz des 6-Zellen-Akkus deutlich unter jener der Netbooks mit Atom-Z-Prozessor und
Pulsbo-Chipsatz liegen. Vier Stunden sollten mit Windows 7 Home Premium, dem vorinstallierten Betriebssystem, jedoch im Bereich des Möglichen liegen.
Mit einem Preis von vermutlich rund 400 Euro - wobei der Eee PC 1201T noch nicht in unserem
Preisvergleich gelistet ist, ist dieses Netbook geringfügig günstiger als die hauseigene Konkurrenz mit Atom-Z-Prozessor und Pulsbo-Chipsatz zu haben. Dafür muss man allerdings Abstriche bei der Laufzeit machen, bekommt dann allerdings für das Geld einen etwas schnelleren Prozessor als bei der Intel-Kombination.
[fo]