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 Gigabyte stellt P55A-UD7 vor

Mainboards | 08.02.2010, 12:48
Ende November tauchten die ersten Bilder und Informationen zu Gigabytes neuem P55-Flaggschiff im Web auf, welches nun offiziell vorgestellt wurde. Mit 24 Phasen, USB 3.0, SATA-III und der Möglichkeit auf die Nutzung von vier Grafikkarten sowie Anschlüssen für eine Wasserkühlung richtet sich das neue HighEnd-Mainboard dabei vor allem an die Enthusiasten.

Dank der Verwendung eines nForce200-Controllers bietet das P55A-UD7 die Möglichkeit bis zu vier Grafikkarten in einem Gespann zu betreiben, wobei in diesem Fall jede Grafikkarte mit acht PCI-Express-Leitungen an den PCI-Express-Controller in der Lynnfield- oder Clarkdale-CPU angebunden ist. Alternativ sind auch x16-x16- oder x16-x8-x8-Kombinationen möglichen. Dabei können nicht nur Crossfire-Verbünde mit AMD-Grafikkarten sondern auch Paarungen mit NVIDIA-Beschleunigern verbaut werden, denn das P55A-UD7 verfügt über eine entsprechende SLI-Lizenzierung.

Wie bei fast allen HighEnd-Mainboards mittlerweile üblich, besitzt auch das P55A-UD7 zwei USB-3.0-Ausgänge und zwei SATA-III-Anschlüsse. Erstere werden mittels des NEC-Controllers uPD720200 realisiert. Dieser ist ebenso wie der Marvell-Controller 9128 für die zwei SATA-III-Ports mit einer PCI-Express-2.0-Leitung über einen PLX-Chip mit dem P55-Chipsatz verbunden. Der PLX-Controller verfügt dabei über eine Chipsatz-Anbindung bestehend aus vier PCI-Express-1.1-Leitungen. Für die aktuelle Hardware steht somit genug Bandbreite zur Verfügung, so dass kein Flaschenhals vorliegt.

Bild: Gigabyte stellt P55A-UD7 vor


Die Kühlung des nForce200- und des PLX-Chips übernimmt ein Kühler, der eine Vorrichtung für den Anschluss einer Wasserkühlung besitzt. Durch dessen Ausmaße können im obersten PCI-Express-x1-Anschluss jedoch nur sehr kurze Steckkarten verwendet werden.

Die weitere Ausstattung ist ebenfalls typisch für Mainboards des gehobenen Segments. Dazu gehören zwei eSATA-Anschlüsse, zweimal Gigabit-LAN, HD-Audio mittels des Realtek 889A, der "Dolby Home Theatre" unterstützt, Firewire und ein Dual-BIOS um die Wahrscheinlichkeit für ein defektes BIOS zu reduzieren.

Ab wann das P55A-UD7 hierzulande verfügbar sein wird, ist aktuell noch nicht bekannt. Erste Shops aus listen das Mainboard allerdings schon, so dass es nicht mehr all zu lange dauern sollte. Dann dürften die Preise auch noch etwas nachgeben, welche aktuell erst bei 246 Euro beginnen.
[fo]





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