Corsair erweitert das eigene Angebot von Solid State Drives um 2 neue Serien mit den Namen Corsair Nova und Corsair Reactor. Während Nova mit einem Flash-Controller von JMicron bestückt ist, setzt das Unternehmen bei der Reactor offenbar auf den Indilinx-Barefoot-Controller, was sich zumindest auf dem Papier auf die maximale Lese- und Schreibgeschwindigkeit auswirkt.
Die
Corsair Reactor findet sich mit Kapazitäten von 60 GB oder 120 GB im Handel und schlägt im Preisvergleich mit 150 Euro respektive 300 Euro zu Buche. Dafür erreichen die Modelle Schreibgeschwindigkeiten von 110 MB/s für die 60-GB-Version und 170 MB/s für die 120-GB-Version und Lesegeschwindigkeiten von bis zu 250 MB/s. Unter der Haube verstecken sich außerdem 128 MB Cache. Wer seine Daten außerdem öfter mit sich herumträgt, findet neben dem klassischen SATA-II-Port auch einen Mini-USB-Anschluss am 2,5-Zoll-Gehäuse.
Die
Corsair Nova bietet hingegen mit 64 GB bzw. 128 GB eine geringfügig höhere Speicherkapazität, dafür aber nur 64 MB Cache. Mehr scheint man auch nicht benötigen, um die hohen Datenraten von 130 MB/s (64-GB-Version) bzw. 195 MB/s schreibend (128-GB-Version) für die Modelle zu gewährleisten. Lesend ist die Nova-Reihe mit maximal 215 MB/s allerdings etwas langsamer. Preislich sind die Nova-Modelle ab 160 Euro für 64 GB sowie ab 300 Euro für 128 GB schon jetzt im Handel zu finden.
Beide Modell-Reihen unterstützen die aktuelle TRIM-Funktionalität, sodass über längere Laufzeiten kaum mit Performance-Einbußen zu rechnen ist. Jedoch Käufer vermeiden, die Kapazität der Modelle vollständig auszunutzen, da die Geschwindigkeit dann weiterhin spürbach nachlassen kann, wie auch unser letzter
Test zur Intel X25-M G2 gezeigt hat.
[rl]