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 Kommt der GT200b in 55nm Ende August?

Grafik | 23.07.2008, 15:40
Bisherige Spekulationen stellten den anstehenden Die-Shrink des GT200 von NVIDIA für den Zeitraum Ende August, Anfang September in Aussicht. Der bisher auf den GTX 2x0-Karten verbaute Chip wird noch in 65nm gefertigt und ist auch deshalb in der Produktion sehr teuer. Zudem verbraucht er viel Energie und produziert dementsprechend viel Abwärme, was in einer unangenehmen Lautstärke der GTX 280 sowie der GTX 260 resultiert. Wie fudzilla berichtete, sollte der switch auf die neue Fertigungsgröße in ca. 1,5 Monaten 55nm GT200 GPUs für den Markt bescheren. Scheinbar gesichert scheint, dass es sich wie bei der 9800 GTX+ um einen reinen Die-Shrink handeln wird, NVIDIA somit nichts am Chipdesign selber verändern wird. Abgesehen von eventuellen minimalen Optimierungen.

Stokedgamer will nun erfahren haben, dass NVIDIA den, im Netz GT200b genannten Chip, auf der NVISION vorstellen wird. Die NVISION findet zwischen dem 25.- und 27. August statt und ist ein Event des Herstellers. Damit stimmt man mit den ersten Spekulationen von fudzilla überein. Zudem will man bei stokedgamer den zukünftigen Namen der Karten auf Basis des GT200b erfahren haben, der in Anlehnung an die 9800 GTX+ ebenfalls aus der bisherigen Bezeichnung mit einem angehängten Plus besteht. So würde die 55nm Version der GTX 280 dann GTX 280+ heißen. Gemutmaßt wird im Zuge der kleineren Fertigung auch mit höheren Taktraten, die dank des neuen Fertigungsprozesses ermöglicht werden. Zudem steht ein logischer Rückgang des Energieverbrauchs aus. In der Theorie sind dies die beiden hauptsächlichen Veränderungen einer kleineren Fertigungsgröße. Wie viel davon am Ende übrig bleibt muss jedoch abgewartet werden.

Das beste Beispiel ist die 9800 GTX+, welche zwar im Takt ein gutes Stück zulegte aber im Endeffekt dann sogar ein wenig mehr Energie, als die normale GTX verbaucht. Abgesehen von den Spekulationen um eine höhere Leistung des neuen Chips steht für NVIDIA vor allem eine höhere Ausbeute aus, die den Preis ein Stück weit reduziert. Gerade das Transistormonster GT200 mit seinen ca. 1,4 Milliarden Transistoren ist ein wahrer Silizium-Brocken, der dementsprechend teuer in der Fertigung ist. Die mittlerweile erreichten Preise von schon unter 220 Euro für die GTX 260 und knapp unter 330 Euro für die GTX 280 sollten NVIDIA beim derzeitigen 65nm Fertigungsprozess keine allzu großen Gewinne erlauben.
[bb]





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