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 Shuttle präsentiert neuen XPC-Barebone mit frischem Design

Computer | 24.02.2010, 16:02
Shuttle zeigt den neuen Barebone SG41J1 auf der diesjährigen CeBIT und eröffnet damit eine neue Serie für XPCs. Der bekannte Hersteller für solche Gehäusegrößen hat nicht nur die technischen Eigenschaften weiterentwickelt, sondern auch das Frontdesign neu gestaltet. Zwar basiert das Gerät noch auf dem G41-Chipsatz von Intel für Sockel-775-Prozessoren, doch erstmals kann auch eine Hauptplatine mit Mini-ITX-Formfaktor vom Anwender nachgerüstet werden.

Der neue Barebone SG41J1 ist erstes Modell der kommenden J1-Reihe. Leider hat Shutte sich bei der Ausstattung des kleinen Computers nicht auf die aktuelle Kombination aus H5x-Chipsatz und Sockel-1156-CPU gestützt. Stattdessen besitzt das Mainboard auf Basis des hauseigene SFF-Format (Shuttle Form Factor) eine G41-Northbridge gepaart mit der ICH7-Southbridge, beides von Intel. Der G41 beherbergt die integrierte Grafikeinheit GMA X4500, die über einen DVI-D-Ausgang nur digitale Bildinformationen bereitstellt. Ein zweiter Bildschirm kann nicht angeschlossen werden. Die mitgelieferte Hauptplatine ermöglicht die Verwendung von bis zu zwei DDR2-Modulen mit je 4 GByte mit Taktfrequenzen von 667/800/1066 MHz. Es können Sockel-775-CPUs mit einem Front Side Bus von 800/1066/1333 MHz der Varianten Core2 Duo/Quad, Pentium E, Celeron E und Celeron 4xx mit einer maximalen TDP von 95 Watt verbaut werden.

Bild: Shuttle präsentiert neuen XPC-Barebone mit frischem Design


Im Gehäuse können dank eines PCIe-x16-Slots auch leistungsfähige Dual-Slot-Grafikkarten mit einer Länge von circa 22 cm eingesetzt werden. Der PCI-Steckplatz steht nur bei Einsatz von Single-Slot-Karten zur Verfügung. Die Anzahl der internen und externen Schnittstellen ist sehr übersichtlich ausgefallen. So sind drei SATA3Gb-Anschlüsse und eine PATA-Schnittstelle vorhanden. Mit einem Slotblech können je eine interne serielle und eine parallele Schnittstelle nach außen geführt werden. Die Rücktafel bietet drei Audioanschlüsse für eine analoge 5.1-Ausgabe, zwei PS/2-, eine Gigabit-LAN- und vier USB2.0-Buchsen. Zwei weitere interne USB-Anschlüsse führen zur Gehäusefront, wo sich auch ein Audioeingang und ein Audioausgang finden lassen. Auf eine eSATA-Schnittstelle hat Shuttle verzichtet.

Bild: Shuttle präsentiert neuen XPC-Barebone mit frischem Design


Das schwarze Gehäuse hat zwei interne 3,5-Zoll-Schächte und einen von außen zugänglichen 5,25-Zoll-Schacht. Das Netzteil befindet sich im Gehäuse und hat eine Leistung von 250 Watt. Die Effizienz ist nicht näher beschrieben, jedoch verfügt es über eine aktive Leistungsfaktorkorrektur (APFC). In der Gehäuserückseite ist ein drehzahlgesteuerter 92-mm-Lüfter vormontiert. Um eine angemessene Kühlung gewährleisten zu können, wurden in beiden Gehäuseseiten Löcher zur Frischluftzufuhr gestanzt. Der Prozessor kann bauartbedingt nur mit einem flachen Kühler, beispielsweise mit dem Intel-Boxed-Kühler, temperiert werden. Es ist auch ein Einsatz der optional erhältlichen Shuttle ICE Genie3 Heatpipe-Kühllösung möglich

Auffällig erscheint die mit einem diagonal angeordnetem Schachbrettmuster gestaltete Hochglanzfront. Ebenso eine Besonderheit für XPC-Barebones von Shuttle stellt die Einbaumöglichkeit von Mini-ITX-Boards dar. Das gut 22 cm breite, 19 cm hohe und 30 cm tiefe Gehäuse ist laut Aussage von Shuttle ab sofort erhältlich. Der Hersteller hat einen unverbindlichen Preis von 174 Euro ausgerufen. Leider ist das Modell in unserem Preisvergleich noch nicht gelistet.
[fh]





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