Nachdem Cooler Master in ihrem Kühler-Sortiment bereits einen V10 und einen V8 Prozessor-Kühler hat folgt logischerweise der V6. Wer aber denkt, dass dieser leistungsschwach ist, der dürfte sich vermutlich täuschen, denn schon die Ausmaße lassen den Kühler recht überzeugend wirken.
Mit zwei montierten Lüftern misst der V6 130 x 118 x 162 mm und ist damit wohl nicht zu übersehen. Auch die weiteren optischen Reize wurden imposant gehalten. Die Abdeckung des Kühlers weist eine gewisse Ähnlichkeit mit einem Motor auf und um noch mehr Aufmerksamkeit zu erzielen ist der Kühler oben mit einer LED bestückt. Trotz der Optik muss man jedoch anmerken, dass die typische Form eines V-Motors immer noch nicht erreicht wurde.
Dafür ist der Kühler unter der Haube ordentlich ausgestattet. Der Sockel ist aus Kupfer während die Finnen aus Aluminium sind. Zudem dienen sechs Heatpipes dazu, die Abwärme in die Finnen zu leiten. Die beiden 120-mm-Lüfter können bis zu 188 m³ pro Stunde durchsetzen und erzeugen bei 2200 Umdrehungen pro Minute rund 38 db(A). Damit das "Röhren" jedoch nicht zu stark ausfällt werden die beiden Lüfter mittels PWM-Anschluss mit dem Mainboard verbunden und können so auf bis zu 600 Umdrehungen herunter geregelt werden, wodurch lediglich noch ein Geräusch von 13 db(A) erzeugt werden soll.

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Wirklich neu ist der V6 nicht, denn bereits zum Zeitpunkt der CES wurde der Kühler offiziell vorgestellt. Doch zwischen Vorstellung und Verfügbarkeit können durchaus ein paar Monate liegen und so zeigt sich auch der V6 noch immer nicht am Markt. Auch weiterhin bleibt unklar, wann der Kühler letztlich den Markt erreicht und zu welchem Preis er zu haben sein wird.
[dk]