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CeBIT: Intel sieht wachsende Anzahl an Homeservern in naher Zukunft

Storage & Speicher | 05.03.2010, 11:28
In einer Pressekonferenz blickte Intel in die nahe Zukunft und erklärte, dass man einen starken Wachstum an Homeserver sieht und entsprechend hat man mit den neu vorgestellten Intel Atom-Prozessoren auch eine Storage-Lösung entwickelt.

Den Grund für die Notwendigkeit von Homeserver sieht Intel, so Brad Karlberg Marketing-Direktor im Storage-Bereich, in der steigenden Anzahl an digitalen Daten in Form von Bilder, Filmen, Musik und Unterlagen aber auch Backups von Daten werden immer wichtiger. Konkret geht Intel von einem Speicherbedarf pro Haushalt im Jahre 2014 von durchschnittlich über 1,7 TB, gemäß einer Studie von Park Associates.

Ein Gedanke von Intel ist, dass man sich unterwegs mit dem Homeserver verbindet und ein Backup macht, doch auch die digitalen Erinnerungen werden immer wichtiger und ersetzen bei vielen mittlerweile die klassischen Fotoalben. Der klassische Intel Homeserver soll folglich mit allen wichtigen Geräten des Haushaltes vernetzt sein. Darunter zählen neben Computern und Laptops auch Foto- und Videokameras sowie die das Mobiltelefon, welches dank der Entwicklung der Smartphones immer mehr zum mobilen Datenträger und Entertaiment-Gerät wird.

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Die Grundlage für Intels Homeserver bilden die neun Intel Atom D410- und D510-Prozessoren, welche zusammen mit einem Intel 82801IR I/O-Controller verwendet werden. Dies ermöglicht eine vielfältige Nutzung verschiedener Schnittstellen, wie sechs PCI-Expres-Steckplätze oder 12 UBS-2.0-Ports. Neben eSATA und der Port-Multiplier-Funktion ist besonders der Gigabit Ethernet Mac-Controller wichtig, der den Homeserver mit dem Internet verbindet und dadurch vor allem den Zugriff von unterwegs erlaubt.

Wie die Homeserver letztlich ausgestaltet werden obliegt dabei natürlich den finalen Herstellern. Als Betriebssystem hat Intel bisher gute Erfahrungen sowohl mit Microsofts Home Server als auch mit Linux-Varianten gemacht.
[dk]







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