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 CeBIT: Gerüchte um USB 3.0-Knappheit in naher Zukunft

Fertigung | 06.03.2010, 10:48
Aktuell gibt es bei Chipsätzen noch keinen nativen Support für den neuen USB 3.0-Standard. Will man die schnellen USB 3.0-Geräte derzeit einsetzen, bedarf es entweder einem neuen Motherboard, auf dem ein entsprechender NEC-Controller verbaut ist, oder einer separaten Steckkarte mit dem NEC-Controller. In beiden Fällen führt derzeit aber kein Weg am Hersteller NEC vorbei, da dieser aktuell noch der einzige Anbieter eines solchen USB 3.0-Chips ist. Auf der CeBIT erfuhren wir, dass ein Hersteller sämtliche Lagerbestände dieses Controller-Chips bei aufgekauft habe.

Dieser Hersteller soll aus dem Mainboard-Bereich stammen und verfolgt dabei natürlich die Absicht, eine höhere Lieferbarkeit bei seinen entsprechenden Hauptplatinen zu gewähren. Sollte dieses Gerücht sich bewahrheiten, würde dies bedeuten, dass andere Mainboardhersteller in eine schlechte Verfügbarkeit bei eigenen Produkten hineinlaufen werden. Gleichzeitig würde dies auch bedeuten, dass Anbieter separater Steckkarten mit diesem NEC-Chip ebenfalls Lieferschwierigkeiten haben werden.

Buffalo erklärte uns im CeBIT-Gespräch beispielsweise, dass die Nachfrage nach USB 3.0 Geräten deutlich höher sei als erwartet und man selbst schon im Rückstand mit Lieferungen sei, um die getätigten Bestellungen zu befriedigen. Das liege zum einen natürlich daran, dass man diese hohe Nachfrage zu Beginn nicht erwartet habe, aber auch die gewisse Abhängigkeit bei ihren Controller-Karten vom einzigen Anbieter NEC. Dort sei die Nachfrage gleichviel höher als erwartet, weshalb es auch dort zu Engpässen komme.

Eine weitere Folge - sollte sich das Gerücht bewahrheiten - wäre vermutlich eine deutliche Preissteigerung bei entsprechenden Produkten. Letzten Endes muss man hier aber abwarten, ob sich das Gerücht bewahrheitet.
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