Im Interview mit
Cnet bezeichnete Intels Vice President David Perlmutter die Grafikperformance bei Notebooks für nicht so wichtig – abzielend natürlich auf die Angebote des Mitbewerbs, welche genau an dieser Stelle mit 3D-Performance werben.
Nach David Perlmutters Ansicht verbinden Anwender mit 3D-Grafik erst einmal 3D-Shooter und mehr realistische Darstellung. Allerdings sei genau jener Bereich bei den Notebook-Anwendern eine kleine Randgruppe, wohingegen der größte Teil der Nutzer den Multimedia-Bereich und Akku-Laufzeiten priorisieren würden. So sei es deutlich wichtiger eine größere Funktionsvielfalt in den Prozessor zu integrieren und die Energiebilanz dabei zu beachten.
Durchaus lobte er beispielsweise AMDs integrierte Grafiklösungen, welche über die letzten paar Jahre Intels Grafikeinheiten überlegen gewesen seien – nicht ab in diesem Jahr. Integrierte Grafiklösungen stellen Low-End-Grafik dar, welche typischerweise in Chipsätze integriert werden und vorrangig in Laptops zum Einsatz kommen, weil sie ausreichende Arbeitsperformance bieten und – noch wichtiger – günstig sind. Mit den neuen, in der CPU integrierten Grafiklösungen der
Core-Prozessoren sieht Intel offenbar keine Vorteile mehr bei AMD.
An dieser Stelle muss man dann aber ebenfalls den Hinweis aussprechen, dass aktuell noch immer Notebook-Hersteller, auch wenn sie auf diese neuen Intel-Prozessoren zurück greifen, gerne weiterhin separate Grafikchips von AMD oder NVIDIA verwenden, sei es nun wegen NVIDIAs neuer
Optimus-Technologie oder schlicht weil die beiden Grafiklösungen des Mitbewerbs auch bereits Support im GPU-Computing finden, beispielsweise durch Applikationen wie Photoshop.
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