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 NVIDIA: Wir kämpfen um unser Recht Intel-Chipsätze produzieren zu können

Recht | 14.03.2010, 13:50
In einem Interview mit CNN erklärte NVIDIAs CEO Jen-Hsun Huang, dass NVIDIAs Kunden aktuell die am meisten benachteiligten im Markt seien und Grund dafür sei das rechtswidrige Verhalten Intels. Man habe die besten Grafikchips, man habe die besten Chipsätze mit integrierter Grafikeinheit und das sei der Grund warum Intel versuche NVIDIA aus dem Markt zu verdrängen.

Gegenüber dem Reporter von CNN erklärte der CEO, dass man vertragliche Vereinbarungen mit Intel habe, nach welchen Intel Rechte und Pflichten habe und auch NVIDIA Rechte und Pflichten habe. Früher habe Intel es gewollt, dass NVIDIA passende Produkte für Intel-Prozessoren anbietet, sei es im Chipsatz oder Grafikbereich. Ohne auf die vertraglichen Details oder Probleme einzugehen (eingehen zu dürfen), führt Mr. Huang aus, dass aus NVIDIAs Sicht Intel sich diese Verträge nach eigenem Bedarf auslege und darum die Chipsatz- bzw. Bus-Lizenzen verweigere - zu Unrecht. Und wenn Intel hier gegen NVIDIA-Klage, so sei es nur gerechtfertigt, wenn auch NVIDIA Gegenklage anstrebt und dies ausfechte - sei es vor der FTC oder Gericht.

Gründe für das Verhalten von Intel sieht Jen-Hsun Huang eben durch die starken Produkte NVIDIAs, welche für Intel eine Konkurrenz darstellen, die man unterbinden möchte. Im Hinblick auf Note- oder Netbooks verwies der CEO auf die aktuelle Bundle-Politik Intels, welche man als wettbewerbswidrig ansehe und damit verhindere, dass die besseren Produkte zum Kunden gelangen.

Vom Reporter befragt, ob es NVIDIA um eine Entschädigungszahlung seitens Intel ginge, verneinte Mr. Huang. Intel sei ein kapitalkräftiges Unternehmen, NVIDIA ebenso. Es gehe nicht um Zahlungen.
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