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Windows XP sorgt für bessere Verkaufszahlen bei Windows Vista

Software | 29.07.2008, 23:35
Nach aktuellen Zahlen von Microsoft hat das Unternehmen über 10 Millionen Lizenzen des Betriebssystem Windows Vista verkauft, im Gegensatz dazu sind die Verkäufe von Windows XP nicht mehr sonderlich relevant, da es auch seit dem 30. Juni nicht mehr verkauft wird. Nur noch bei den ULPCs kommt Windows XP noch bis 2010 zum Einsatz.

So klingen die Zahlen zunächst einmal recht gut, doch wie erklärt sich dann, dass zum Beispiel HP eine deutliche Mehrzahl ihrer Computer mit Windows XP ausliefert und auch weiterhin ausliefern werden wird? Denn laut HP haben die wenigsten Firmen die Lust und das Geld für lange Kompatibilitätstests, weshalb immer noch Windows XP bevorzugt wird. Der Trick ist eigentlich recht simpel. HP kauft von Microsoft Lizenzen für Windows Vista Business, installiert jedoch dann Windows XP Professional. Dies natürlich mit dem Segen von Microsoft. Dadurch sind die Kunden zufrieden und die Redmonder steigern ihre Absatzzahlen für Windows Vista.

Diese Vorgehensweise funktioniert zumindest noch bis zum Januar 2009, denn bis dahin hat HP einen entsprechenden Vertrag mit Microsoft. Danach werden neue Verhandlungen nötig sein denen zumindest HP aber recht positiv entgegen sieht, denn die Firmen sehen keinen großen Nutzen in der Umstellung auf Vista und schließlich sind sie die Hauptabnehmer der Lizenzen. Es ist auch nicht unwahrscheinlich, dass Microsoft entsprechende Verträge mit anderen OEM-Herstellern unterhält, nur bisher hat sich lediglich HP dazu geäußert.

So schön können also Statistiken sein.

[dk]







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