Mit dem Nintendo 3DS bringt das japanische Elektronik-Unternehmen den Nachfolger der beliebten Nintendo DS und bietet erstmals eine dreidimensionale Darstellung der Medieninhalte. Der erfolgreiche Erfinder der Wii verspricht 3D-Darstellung vollkommen ohne zusätzliche Hilfsmittel und Brillen. Technik, wie sie hingegen üblicherweise etwa im Kino zum Einsatz kommt, erfordert eine Brille um die speziell aufbereitete Grafik für das Auge optisch in die dritte Dimension zu erheben.
Insgesamt ist 3D derzeit eine der am stärksten beworbenen Funktionen neuer Multimedia-Elektronik. Nach den 3D-Kinos folgten schließlich auch 3D-Fernseher mit höchster Auflösung und nun auch Spielekonsolen.
Nintendo 3DS
Damit Käufer auch in den Genuss der Technik kommen können, bietet Nintendo gleichzeitig zur Vorstellung auf der E3-Spielemesse in Las Vegas auch zahlreiche neue und aufbereitete Spiele an – darunter Klassiker wie die Die Sims oder Dead or Alive.
"Die zusätzliche Tiefendimension in 3D erleichtert es Spielern, Größenverhältnisse besser zu beurteilen und gibt den Entwicklern neue Möglichkeiten an die Hand, Spiele und Spielerlebnisse zu schaffen, die die räumliche Tiefe nutzen", erklärt Nintendo-Chef-Spieledesigner Shigeru Miyamoto.
Technisch ist der Nintendo 3DS mit zwei Bildschirmen bestückt, von denen der größere zur Darstellung eine Diagonale von 3,5 Zoll bietet, ein kleinerer 3-Zoll-Bildschirm übernimmt als Touchscreen die Steuerung und Eingabe. Zusätzlich verfügt der 3DS über drei Kameras, den 3D-Effekt erzeugen und sogar die Aufnahme von dreidimensionalen Fotos erlauben. Ein Bewegungssensor schafft zusätzliche Möglichkeiten zur Steuerung.
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