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 Neue Intel-Chipsätze bieten effizienteres Energie-Management für Server

Prozessoren | 15.08.2008, 13:17
Die nächste Chipsatz-Generation von Intel erleichtert das Leben im Rechenzentrum dank zahlreicher neuer Möglichkeiten zur Energieverwaltung. Die neuen Modelle mit Codenamen Tylersburg bieten eine spezielle Technologie unter der Bezeichnung Dynamic Power Node Manager, die es erlaubt, zahlreiche Funktionen zur Leistungsaufnahme des Servers zu überwachen. So ermöglicht er direkt den aktuellen Energieverbrauch mit einer Genauigkeit um 10 Prozent auszulesen und die Leistungsaufnahme über ACPI-States zu regeln.

Demnach könnte dann über spezielle Software direkt geregelt werden, wieviel Energie die Systeme beanspruchen dürfen, um die Verwaltung im Rechenzentrum zu erleichtern. Gleichzeitig schlägt die Software Alarm, wenn festgelegte Werte überschritten werden.

Unternehmen wie Microsoft oder Virtual Iron wollen die Funktionen nutzen, um zum Beispiel die Lastverteiltung bei virtuellen Servern über den Energieverbrauch zu regeln. Vergleichbare Lösungen gibt es derzeit mit dem Insight Power Manager von Hewlett-Packard oder PowerExecutive von IBM in entsprechenden Server-Serien.

Zum Einsatz kommt Tylersburg in Form des Tylersburg EP wohl mit der nächsten Xeon-Generation in Servern mit maximal zwei Prozessoren. Gleichzeitig erwartet man aber auch eine Tylerburg-36S-Variante, die als X58-Chipsatz auch im High-End-Desktopmarkt für Single-Prozessor-Systeme für den neuen Nehalem alias Core i7 erscheinen soll.
[rl]





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