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Zahlreiche WLAN-Netze sind viel zu schlecht gesichert

Internet | 15.10.2010, 12:09
Schon immer warnen Experten davor, dass ein WLAN-Zugang stets ausgiebig gesichert werden muss und schon immer gibt es Netzwerke, welche nicht entsprechend gesichert sind. Dass aber rund ein Viertel der britischen WLAN-Netze einer Studie zur Folge gar kein Passwort haben mutet dann doch etwas überraschen an.

So berichtet die Studie, dass nicht nur ein Viertel der WLAN-Netze im englischen Königreich kein Passwort haben, sondern das auch rund 40.000 private Netzwerke in sechs Städten stark gefährdet sind und teilweise in rund fünf Sekunden gehackt werden können. Für die Studie, welche im Auftrag der Firma CCP erfolgte, wurden ausschließlich frei erhältliche Programme genutzt, wie sie jeder Laie durch ein wenig Suchen im Internet herunterladen kann.

Das sich dieser Umstand nicht nur auf die britischen WLAN-Netze beschränkt dürfte jedem klar. Auch hierzulande sind viele Netzwerke nicht ausreichend gesichert und können in kurzer Zeit gehackt werden, entsprechende Video-Anleitungen bietet bereits Youtube. Deshalb ist es wichtig die Komponenten auf dem neusten Stand zu halten und die Zugangsdaten entsprechend auszuwählen. Aktuell ist die WPA2-Verschlüsselung, welche mit einem langen Zugangspasswort versehen sein sollte. Dabei ist es wichtig sich nicht nur auf ein Wort zu beschränken, sondern am besten eine Phrase auszuwählen, welche neben Wörtern auch Zahlen enthält.
[dk]







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