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Neue Entwicklung bei Speicherkarten soll Übertragungsraten von bis zu 500 MB/s ermöglichen

Storage & Speicher | 01.12.2010, 12:54
Erst kürzlich hat die CompactFlash Association die Compact-Flash-Spezifikation in Version 6.0 verabschiedet. Darin ist der UDMA-Modus 7 verankert, nach welchem Übertragungsraten von bis zu 167 MByte pro Sekunde in diesem Format ermöglicht werden sollen. Nun wurde der CompactFlash Association Spezifikationen zu einem neuen Standard für Speicherkarten vorgelegt, welcher bis zu 500 MByte pro Sekunde erreichen soll.

Entwickler dieser neuen Technik sind die Hersteller Nikon, SanDisk und Sony, welche für das neue Speicherkartenformat statt dem PATA-Interface nun ein PCI-Express-Interface vorsehen. Das soll nicht nur die Übertragungsraten steigern, sondern auch höhere Speicherkapazitäten ermöglichen. Natürlich stellen die genannten Übertragungsraten in beiden Fällen nur das theoretische Maximum der Schnittstelle dar. Was in der Praxis davon umgesetzt werden kann ist von vielerlei Faktoren abhängig, unter anderem natürlich der entsprechenden Kameras, in welchen die Karten zum Einsatz kommen sollen.

Der neue Standard dürfte insbesondere dem professionellen Einsatz zu gute kommen. Wann die CompactFlash Association den neuen Standard absegnet ist ebenso unklar, wie die Frage ab wann dann mit entsprechenden Karten-Modellen und Gerätschaften zu rechnen ist, welche diesen Standard dann unterstützen.
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