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 Prozessor-Roadmap von AMD verspricht frühen Umstieg auf neuen Sockel AM3

Prozessoren | 02.09.2008, 17:17
Die Produktplanung für die ersten Prozessoren auf 45-nm-Basis scheint bei AMD recht kurzfristig ausgerichtet zu sein und lässt schon im ersten Halbjahr 2009 die Umstellung auf den neuen Sockel AM3 mit DDR3-Support erwarten. Eine inoffizielle Roadmap über die Produktionszyklen bei AMD zeigt zumindest den Herstellungszeitraum der neuen Phenom-Prozessoren Deneb mit DDR2-Speicher-Interface, den erwarteten 2,8 GHz bzw. 3,0 GHz und der Thermal Design Power von 125 Watt nur für Ende 2008 bis ins zweite Quartal 2009 an. Danach soll schließlich ein Nachfolger mit DDR3-Speicher-Interface für den Sockel AM3 dessen Position einnehmen.

Woher Expreview die Informationen haben, ist nicht bekannt. Grundsätzlich sprechen die vorgestellten Daten aber nicht gegen die bisher bekannten Einführungstermine der 45-nm-Generation. So steht der Quad-Core-Prozessor Shanghai für Server noch im vierten Quartal auf dem Launch-Kalender, während der Desktop-Bruder Deneb letzten Gerüchten zufolge am 8. Januar eingeführt werden soll.

Bild: Prozessor-Roadmap von AMD verspricht frühen Umstieg auf neuen Sockel AM3


Langsamere Modelle der Phenom-9000-Reihe auf Basis des Deneb sollen mit Taktraten zwischen 2,4 GHz und 2,8 GHz dann schrittweise ab 2009 eingeführt werden. Hier geht allerdings nicht klar hervor, ob AMD gleich auf den Sockel AM3 setzt, was man aber beim Blick auf die Speicherpreise und anhand älterer Informationen durchaus annehmen kann.

Im mittleren Preissegment steht weiterhin Propus auf dem Plan, der — wie bereits in früheren Roadmaps zu lesen war — als abgespeckter Quad-Core-Prozessor auf den 6 MB großen L3-Cache verzichten soll. Als Triple-Core und Dual-Core kommen schließlich Heka und Regor, die möglicherweise auch trotz Sockel AM3 auf DDR2-Speicher setzen könnten. Ob das sinnvoll ist und beim Kunden nicht für zusätzliche Verwirrung sorgt, muss man abwarten.
[rl]





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