Die traditionsreiche Computer-Marke Commodore wagt einen neuerlichen Startversuch und
präsentiert ein eigenes Netbook mit 10-Zoll-Display unter dem wohlklingenden Namen Commodore UMMD 8010/F. UMMD steht hierbei für Ultra Mobile Media Device und ist womöglich ein Versuch, auf die drei E-Kürzel der Konkurrenz anzuspielen ;-). Unter der Haube werkelt ein C7-M-Prozessor aus dem Hause VIA mit 1,6 GHz, der auf 1 GB Arbeitsspeicher und 80 GB Festplattenspeicher zurückgreifen kann.
Für die grenzenlose Kommunikation unterwegs sorgen das integrierte Blutooth und WLAN. Aufgenommen werden die Bilder für die Bildtelefonie durch eine integrierte 1,3-Megapixel-Webcam, Ton kommt durch das ebenfalls vorhandene Mikrofon und die integrierten Lautsprecher. Zusätzlich sind drei USB-Anschlüsse vorhanden. Als Betriebssystem kommen sowohl Windows XP als auch ein Desktop-Linux zur Wahl, die dann mit Standard-Akku maximal einen mobilen Betrieb von drei Stunden erreichen. Bis zu fünf Stunden verspricht man mit optionalem 6-Zellen-Akku.
Recht gewagt ist der angekündigte Preis von rund 400 Euro, der durchaus darauf schließen lässt, dass Commmodore das Geräte in der Oberklasse der Mini-Notebooks platzieren will. Ob diese Position gerechtfertigt ist, müssen später erste Eindrücke von Qualität und Verarbeitung beweisen. Erscheinen soll das Gerät noch im September.
[rl]