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NVIDIA GeForce GTX 590 Eckdaten bekannt - es könnte eng werden

Grafik | 13.03.2011, 16:15
AMD hat mit seiner Radeon HD 6990 bereits im Dual-GPU-Grafikgeschäft vorgelegt. Laut Gerüchten soll NVIDIA am 22. März folgen und seine GeForce GTX 590 mit zwei GPUs vorstellen. Bislang rechnete die Szene damit, dass NVIDIA alles daran setzen wird, um sich auch im Dual-GPU-Bereich die Performance-Krone zurück zu holen. Nun wurden uns die Taktraten der GeForce GTX 590 verraten und demnach könnte es in diesem Rennen höchst eng werden.

Aus internen Kreisen erfuhren wir nun, dass NVIDIAs neues Flaggschiff seine GPU mit 607 MHz taktet und daraus abgeleitet, die Shader-Prozessoren mit 1214 MHz. Der Speicher hingegen wird knapp über 850 MHz takten und als Basis kommen zwei vollwertige GeForce GTX 580 GPUs zum Einsatz.

Die GeForce GTX 580 taktet GPU und Speicher allerdings mit 772 bzw. 1000 MHz – damit musste NVIDIA deutliche Abstriche beim Speichertakt vornehmen, was wohl der Leistungsaufnahme geschuldet wird. Eine GeForce GTX 580 mit einem 8-Pin- und einem 6-Pin-Stromanschluss hat laut dem Hersteller eine maximale Leistungsaufnahme von 244 Watt unter Spielen. Die GTX 590 wird mit zwei 8-Pin-Stromanschlüssen ausgerüstet und ist damit offiziell bis maximal 375 Watt gemäß PCI-Express-Spezifikation ausgelegt. Genau hier dürfte der Prüfstein für die Ingenieure gelegen haben, diese Leistungsaufnahme nicht zu überschreiten.

Wie wir weiter erfahren haben, soll NVIDIA die GPUs dabei bereits hinsichtlich der maximalen Spannung unter Last selektiert haben. So soll die Spannung höchstens 0,96 Volt betragen. Eine GeForce GTX 570 wurde in unserem Test mit 1,0 Volt unter Last, eine GTX 580 gar mit bis zu 1,06 Volt vermessen. Diese Selektion soll die Ausbeute stark einschränken und damit nur wenige Karten für den Markt pro Monat ermöglichen. Von anderer Seite haben wir allerdings erfahren, dass erste Karten für den Verkauf bereits bei großen Distributoren und Online-Händlern eingetroffen sein sollen.

Was bedeuten diese Taktraten nun für die Leistung? Rein rechnerisch dürften sich die geringeren Taktraten in einer etwa 15 Prozent geringen Performance auswirken, eventuell sogar mehr. Und sollte sich dies in der Praxis auch bestätigen, so dürfte es sehr eng werden beim gesteckten Ziel, der Radeon HD 6990 die aktuelle Performance-Krone wieder zu entreißen.
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