Der taiwanische Hersteller Asustek gab die Aufteilung des Unternehmens in die beiden Töchter Pegatron und Unihan bekannt, die ab 1. Januar 2008 offiziell abgeschlossen sein soll. Während erstere als Original Design Manufacturer (ODM) sich in Zukunft um die Auftragsfertigung für zahlreiche Kunden aus dem PC-Geschäft kümmern wird, soll Unihan sich auf Non-PC-Hardware, Baugruppen und Gehäuse konzentrieren. Pegatron wird dabei im wesentlichen die Tochterunternehmen ASRock oder AMA sowie die mexikanische Fabrik unter sich vereinen, während Unihan das Werk in Tschechien übernimmt. Das Mutterunternehmen Asustek will sich danach ausschließlich um die eigene Marke kümmern.
Wie die
DigiTimes außerdem berichtet, soll Unihan sich verstärkt um Übernahmen und Kooperationen mit weiteren Unternehmen kümmern, um seine Geschäftsbasis zu stabilisieren. Derzeit befinde sich Asustek in Übernahmeverhandlungen mit mehreren taiwanischen Unternehmen, da man durch die geringere Größe von Unihan eine deutlich günstigere Verhandlungsbasis habe. Analysten erwarten aufgrund der Spezialisierung der Teilbereiche außerdem in Zukunft eine bessere Wettbewerbsfähigkeit.
Als
weiterer Grund für den Schritt könnte auch die chinesische Größenbeschränkung für taiwanische Unternehmen gelten, maximal 40 Prozent ihres Firmenwertes in China zu positionieren. Durch die Aufteilung des Geschäftes ließe sich diese Hürde umgehen, wie andere Firmen wie Acer in der Vergangenheit bereits bewiesen haben.
[rl]