Vor einigen Wochen
berichteten wir darüber, dass Intel mit Larsen Creek die Idee das Flash-Caches erneut aufleben lässt und im Bereich der Z68-Mainboards einsetzen will. Nun präsentiert Gigabyte ein erstes Mainboard, welches mit einer entsprechenden Onboard-SSD ausgestattet ist.
Mit Hilfe der mSATA-SSD der 311er-Serie kommt Intels Smart Response Technologie zum Einsatz, welche im Grunde einen 20 GB großen SSD-Cache darstellt, auf dem Anfragen an die Festplatte zwischen gespeichert werden. Dadurch kann die Leistung des eigentlichen Datenträgers optimiert werden, was wiederum der Performance zuträglich ist.
Neben der 20-GB-mSATA-SSD weist das Gigabyte GA-Z68XP-UD3-iSSD die zahlreiche Features auf, welche für ein Z68-Mainboard üblich sind. Bei den Grafik-Anschlüssen, setzt Gigabyte ausschließlich auf einen HDMI-Port, weitere Möglichkeiten einen Monitor anzuschließen sucht man vergebens. Dafür lassen sich auf dem Board insgesamt vier SATA-6Gbps-Anschlüsse finden, wovon zwei über den Marvell 88SE9172-Chip laufen und zu einem RAID 0 oder 1 zusammen gefasst werden können. Zudem bietet das Board auch noch vier SATA-II-Ports.
Auch bei den USB-Anschlüssen setzt Gigabyte auf die neuste Generation und ermöglicht mit Hilfe eines Etron EJ168-Chips vier USB-3.0-Ports, wovon zwei über einen Header im Inneren erreichbar sind. Zudem kommen noch 14 USB-2.0-Anschlüsse hinzu, wovon sechs Stück ebenfalls über Header angeschlossen werden. Mit Hilfe der beiden PCIe-Slots ermöglicht Giggabyte den Einsatz von SLI oder CrossFireX.
Neben der Ausstattung bietet das GA-Z68XP-UD3-iSSD auch ein reichhaltige Feature-Palette. Dort findet man unter anderem das Dual-BIOS oder die On/Off-Charge-Technologie. Das Software-Paket umfasst unter anderem Gigabytes Smart 6, ein PC-Management-Programm, sowie Nortons Internet Security-Programm und natürlich auch LucidLogix Virtu.
Bislang ist unbekannt, wann das Gigabyte GA-Z68XP-UD3-iSSD auf dem deutschem Markt erscheinen wird und auch eine Preisempfehlung ist noch nicht ausgegeben worden. In unserer
Preissuchmaschine sucht man das Mainboard zudem ebenfalls vergebens. Interessenten müssen sich also noch ein wenig gedulden.
[dk]