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Activision plant zahlreiche Zusatzkosten für Call of Duty

Software | 31.05.2011, 22:10
Schon in der Vergangenheit konnten die Spieler der Call of Duty-Reihe durch zahlreiche Zusatzkosten das Spiel weiter ausbauen. Für den kommenden Teil, Modern Warfare 3, plant Activision nun zahlreiche weitere und natürlich kostenpflichtige Features.

Das grundsätzliche Spiel ist sowohl im Einzel- als auch Mehrspieler-Modus nutzbar. Ebenso können die Anwender die neuen Funktionen des integrierten sozialen Netzwerks nutzen. Doch alles was danach kommt wird für die Spieler kostenpflichtig, wobei der Spieler die Wahl hat, welchen Weg er gehen will.

Ein Weg führt dabei zum Call of Duty Elite-Dienst, der den Nutzer im Monat voraussichtlich 7,99 US-Dollar kostet. Dafür erhält der Nutzer auf der einen Seite neues Kartenmaterial, sowie weitere Inhalte für das Spiel. Auf der anderen Seite kommen noch zahlreiche Statistiken hinzu, welche helfen das Spielverhalten des Anwenders zu analysieren und eventuell zu verbessern. Diese Zahlen sind nach Ansicht von Activision-Chef Bobby Kotick so aufwendig, dass die Kosten nur durch monatliche Zahlen gedeckt werden können.

Die Alternative zum Elite-Dienst ist die einmalige Zahlung an Activision. Dafür erhält der Spieler dann zumindest die neuen Karten und die weiteren Inhalte, welche dem Nutzer im Spiel dienlich sein können. Zugriff auf die Statistiken erhält man so jedoch nicht. Unklar ist auch, wie hoch die einmaligen Zahlungen sein sollen.

Die Kritik gegenüber dieser Vermarktungsstrategie ist natürlich groß, doch Kotick glaubt an die Loyalität der Call of Duty-Spieler. Mit dieser Ansicht ist man jedoch relativ alleine auf weiter Flur. So zweifelt beispielsweise Sony die ausreichende Fan-Basis von Call of Duty an. Diese Ansicht ist auch durchaus berechtigt, denn alleine das Spiel kostet den Anwender zu Beginn rund 60 US-Dollar, dazu kommen dann etwaige jährliche Kosten von wahrscheinlich 95,88 US-Dollar oder eben einmalige Zahlungen in noch unbekannter Höhe. Auf der anderen Seite finden auch andere Spiele trotz monatliche Kosten einen hohen Zuspruch. Als Parade-Beispiel ist hier sicherlich Word of Warcraft zu nennen, doch muss man auch eingestehen, dass das Spielprinzip und der Aufbau ein vollkommen anderes ist.
[dk]







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3 Kommentare

Re: [News] Activision plant zahlreiche Zusatzkosten für Call of Duty

Philipp
(vom 31.05.2011 um 23:41)

Hallo? Gehts noch?

Ich habe mich zwar noch nie für Call of Duty begeistern können, aber die spinnen doch!

Es gibt in naher Zukunft zwei Spiele, die ich mir demnächst (?  :P) leisten möchte, nämlich Battlefield 3 und Diablo 3, sollten sie mal erscheinen.
Ich hoffe, die beiden Firmen schaffen es, auch weiterhin ohne so einen Schwachsinn auszukommen. Wobei diese Boosterpacks bei BF2 ja schon hart an der Grenze waren, aber zumindest musste man die nicht kaufen.

Re: [News] Activision plant zahlreiche Zusatzkosten für Call of Duty

liam2004
(vom 01.06.2011 um 01:31)
Tja, gegen Bezahlung können sie sich den Rotz einmassieren  :-i

Re: [News] Activision plant zahlreiche Zusatzkosten für Call of Duty

SirMcFrosty
(vom 01.06.2011 um 15:08)

absolut unverschämt - statistiken sollen die kosten mitverantworten?! ey totaler knaller! völliger Humbug!
ich kann mich an zeiten erinnern wo spiele sogar im LAN multiplayer tauglich waren und wo es updates und karten UMSONST gab von zeit zu zeit. man konnte sogar dedizierte server vernünftig selber hosten und so weiter etc pp.

ich finde dieses ganze WAN-only gedöhnse und das alles auch noch kostenpflichtig per monat ist der falsche weg. jedenfalls bei dieser art von spielgenre und der minimalen menge an zu erwartendem spielinhalt.

da lob ich mir das was starcraft 2 /battle.net zum beispiel leistet - einmal zahlen aber ein sehr gutes onlinesystem mit allem (ja auch statistiken) und der möglichkeit seitens community und entwickler unkompliziert neue inhalte hinzuzufügen.