Auch wenn SATA 6Gbps aktuell recht schnell ist und die Anwender, vor allem bei den SSDs, durch die Geschwindigkeit begeistert, strebt die Serial ATA International Organization (SATA-IO) natürlich die Weiterentwicklung an. So arbeitet man an SATA Express, welches vor allem zur Anbindung von SSDs und Hybridlaufwerken gedacht ist und die Übertragungsraten nochmal deutlich verbessern soll..
Hierfür wird der Aufbau der SATA-Schnittstelle mit dem PCIe-Interface der dritten Generation kombiniert, wodurch auf der einen Seite eine deutlich schnellere Übertragungsrate ermöglicht wird, auf der anderen Seite aber die Kompatibilität zu aktuellen SATA-Laufwerken erhalten bleibt. Insbesondere die SSDs, welche beinahe jetzt schon SATA 6Gbps ausreizen, dürften von SATA Express profitieren, da hier Bandbreiten von 8 oder gar 16 Gbit pro Sekunde ermöglicht werden.
Durch die neuen Spezifikationen werden auch neue Anschlüsse und Kabel notwendig, damit sowohl SATA 6Gbps als auch SATA Express gleichzeitig genutzt werden können und folglich kompatibel bleiben. Dabei ist der PCIe-Anschluss nahezu identisch mit dem SATA-Express-Port, lediglich zwei zusätzliche Nasen beim PCIe-Anschluss sorgen dafür, dass hier keine herkömmlichen SATA-Stecker angeschlossen werden können. Umgekehrt ist es jedoch möglich eine PCIe-Kabel an einem SATA-Express-Anschluss einzustecken.
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Der Zeitplan ist eng gestrickt, denn die finalen Spezifikationen von SATA Express sollen, laut der Pressemitteilung, noch in diesem Jahr veröffentlicht werden. Damit hat die SATA-IO nochmal angezogen, denn laut der Roadmap steht SATA 3.2 erst für Mitte des kommenden Jahres an.
[dk]