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AMD stellt Drei-Kern-Modell A6-3500 vor - Ausbeute der 32-nm-Fertigung sei aber noch immer schlecht

Prozessoren | 19.08.2011, 12:59
AMD hat die offizielle Markteinführung der ersten, Llano-basierenden Drei-Kern-APU (Accelerate Processing Unit) gestern bekannt gegeben. Das neue Drei-Kern-Modell agiert auf der aktuellen 32-nm-Fertigung und kommt für unter 100 US-Dollar in den Handel. Und obgleich der Hersteller in gleicher Pressemitteilung erwähnt, dass er bereits über 12 Millionen Stück seiner APUs ausgeliefert habe, gibt es aus dem asiatischen Raum Berichte, nach welchen AMD weiterhin mit einer schlechten Ausbeute bei der Fertigung zu kämpfen habe.

So will der Branchendienst DigiTimes aus seinen Quellen bei Mainboardherstellern erfahren haben, dass AMD seine Partner darüber unterrichtet hat, dass die Ausbeute an APUs in der Fertigung noch immer unter den Erwartungen liege. Allerdings habe man ebenfalls in Aussicht gestellt, dass sich die Situation bei diesen Modellen ab Anfang September verbessern werde.

Aus unseren Quellen haben wir erfahren, dass dies wohl aktuell auch ein Problem bei den noch nicht vorgestellten Bulldozer-Prozessoren sei. AMD hat Bulldozer für das dritte Quartal 2011 versprochen, welches eben Ende September endet. Man setze wohl derzeit – auf Grund der gegebenen Aussage – alles daran diesen Zeitrahmen zu halten, allerdings wäre dann vermutlich erst mit einer späteren Marktverfügbarkeit zu rechnen – Oktober könnte realistisch sein.

Die neu vorgestellte APU A6-3500 wird unterdessen bereits bei den Händlern ab rund 87 Euro gelistet, ist allerdings als noch nicht verfügbar gekennzeichnet. Einige Händler sprechen vom 6. September als Lieferdatum. Dieser Drei-Kern-Llano taktet seine Kerne mit regulären 2,1 GHz und verfügt über AMDs Turbo Boost, welcher die Kerne auf bis zu 2,4 GHz hoch takten kann. Die integrierte Grafikeinheit agiert mit 320 Shadereinheiten und taktet mit 444 MHz.
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