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AMD zweifelt an einen Erfolg von Intels Ultrabooks

Wirtschaft | 05.10.2011, 15:28
Mit den Ultrabook will Intel schnelle, schlanke Notebooks bieten, welche dennoch eine hohe Akkulaufzeit aufweisen und gleichzeitig auf dem neusten Stand der Technik sind. Doch die Ultrabooks gehen gleichzeitig ins Geld und AMD zweifelt an dem Erfolg des Konzepts.

Laut Intels Vorstellung sollen die Ultrabooks für unter 1000 Euro erhältlich sein, doch auch wenn einige Hersteller entsprechende Modelle vorgestellt haben, gab es von beginn an Streitigkeiten, was die Kosten für den Aufbau der Notebooks angeht. Deshalb ist auch ungewiss wie breit die Hersteller mit dem Konzept Ultrabook am Markt antreten werden.

Doch neben der Verfügbarkeit ist nach Ansicht von AMDs Leiter für Produktmarketing, John Taylor, auch die gewählte Nische ein Problem. Denn die recht teuren Ultrabooks konkurrieren direkt mit Apple Edel-Notebook MacBook Air, welches den Markt in diesem Segment dominiert. Dabei ist genau dieser Teil des Marktes sehr schwierig, denn die kleinen, mobilen aber auch teuren Geräte finden nur bedingt Akzeptanz bei den Endkunden. Zudem setzt Apple ebenfalls auf die Intel-Prozessoren.

Taylor verweist an diesem Punkt auf seine Llano-APUs, welche eine ähnliche Akkulaufzeit in Notebooks bieten wie die Chips der Ultrabooks, dabei aber auch noch eine bessere Grafikleistung. Die Llano-Notebooks sind aber vor allem deutlich günstiger und können was die Mobilität und die Kosten angeht noch durch die erfolgreiche Brazos-Plattform getoppt werden.
[dk]







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