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Intels Ultrabooks sehen sich weiterhin dem Kostenstreit ausgesetzt

Mobile | 27.10.2011, 11:21
Wie geplant sind die ersten Ultrabooks mittlerweile im Handel unterwegs und zahlreiche Hersteller planen weitere Geräte. Doch in Sachen Preis herrscht weiterhin Unzufriedenheit, dabei sind sich im Grunde alle einig. Doch während die Notebook-Hersteller Intel den schwarzen Peter in die Schuhe schieben, sieht Intel das Problem weiterhin eher bei den Fertigern.

Der Anteil für CPU und Chipsatz an den Kosten der Herstellung für ein Ultrabook liegt bei etwa 30 Prozent. Dennoch entgegnete Intels Navin Shenoy, zuständig für den Vertrieb im asiatisch-pazifischen Raum, dass das Problem nicht bei Intel liegt. Laut seiner Auffassung würde der Preis selbst dann nicht entsprechend sinken, wenn Intel die Chipsätze kostenlos anbieten würde. Stattdessen muss einer Verbesserungen der Zusammenarbeit mit der restlichen Industrie erreicht werden, damit die Kosten entsprechend eingespart werden.

Damit schiebt Intel den schwarzen Peter wieder zurück zu den Notebook-Herstellern, welche auf den Standpunkt stehen, dass die 1000-US-Dollar-Marke nur mit den Einsteiger-Varianten zu unterschreiten ist. Tatsächlich tun sich die Hersteller aktuell schwer, entsprechende günstige Ultrabooks anzubieten. So ist aktuell das von Toshiba vorgestellte Z830 ab etwa 1000 Euro im Handel zu finden. Andere Hersteller unterschreiten diesen Preis auch nur selten.

Den Analysten zur Folge ist dies jedoch dringend notwendig, andernfalls spricht man den Ultrabooks den Erfolg ab. Laut Auffassung der Experten müssen die Ultrabooks schon auf Preise von rund 699 US-Dollar fallen. Eine ähnliche Ansicht hat auch John Taylor von AMD geäußert und dabei natürlich auch auf die Llano-APUs verwiesen.

Bei allen Streitigkeiten und Schuldzuweisungen scheint fast allen klar zu sein, dass die preisliche Entwicklung bei den Ultrabooks der entscheidende Punkt für den Erfolg ist. Sollte sich hier nicht bald etwas ändern, wird Intel wohl seine Ziele korrigieren müssen. Diese sehen aktuell noch vor, dass vier von zehn verkauften Notebooks im kommenden Jahr Ultrabooks sein sollen.
[dk]







Stichworte zur Meldung: Amd Ultrabooks Preis Streit Kosten Hersteller Notebook Intel Llano
 
7 Kommentare

Re: [News] Intels Ultrabooks sehen sich weiterhin dem Kostenstreit ausgesetzt

Gast
(vom 27.10.2011 um 11:44)
Solange die Ultrabooks keinen Externen Anschluss haben, mit dem man eine Dokingstation mit dedizierter Grafikkarte, einer HDD und einem Blue-Ray-Player anschließen kann, ist das Konzept Ultrabook ohne dedizierte Grafikkarte und Laufwerk für mich uninteressant^^

Re: [News] Intels Ultrabooks sehen sich weiterhin dem Kostenstreit ausgesetzt

Rick
(vom 27.10.2011 um 14:23)
Naja, das Ultrabook ist als Zweit-PC gedacht, so wie ein zweisitziges Trackday-Special mit Strassenzulassung als Zweit-Wagen gedacht ist.
Die sind schick, und portabel, aber nicht fuer Spiele oder den stationaeren Einsatz gedacht. Da wird ein Desktop zum halben Preis immer weit vorne bleiben.

Kann aber Leute die freiwillig den ganzen Tag am Laptop arbeiten sowieso nicht verstehen - ich empfinde das als eine Qual, egal was da fuer Hardware drin und dran ist...

Re: [News] Intels Ultrabooks sehen sich weiterhin dem Kostenstreit ausgesetzt

cracker789
(vom 27.10.2011 um 15:03)

@Klaus: dann hast du aber das Konzept von Ultrabooks nicht verstanden.. ^^

Die Argumente mit Festplatte und Grafikkarte lassen mich schließen dass du zockst und gerne Urlaubsvideos in Full HD speicherst ( ;) ) ...
Laufwerk braucht nur jemand der sich ned anders helfen kann ...

Ich zocke selber auch und speichere gerne Urlaubsvideos... Aber die Daten liegen aufm Homeserver und für die restlichen Programme würden locker 120GB reichen.. Zocken tu ich wie gesagt auch... aber zu 90? mach ich das am standrechner und die anderen 10% komm ich auch mit ner ultrabook-grafik aus weil ich hauptsächlich DoD:S spiele (etwa wie CSS)

Re: [News] Intels Ultrabooks sehen sich weiterhin dem Kostenstreit ausgesetzt

Gast
(vom 27.10.2011 um 18:01)

Kannst ja zu Hause auch ein Monitor hinstellen, welches du an die Dokingstation anschließt. Es gibt überhaupt keinen Grund, der gegen das Konzept "Dokingstation + Ultrabook" spricht.

Re: [News] Intels Ultrabooks sehen sich weiterhin dem Kostenstreit ausgesetzt

Gast
(vom 27.10.2011 um 18:07)
@HT4U-Team
Euro neue Ansicht der Kommentare direkt unter der News, ist in der aktuellen Form unbrauchbar. Wenn man jemanden zitiert wird das nicht angezeigt und was noch viel schlimmer ist, es erscheint nur das, was man unter einer der Zitate geschrieben hat und nicht der vollständige Beitrag.